Von Redaktion
Die anstehende Zinsentscheidung der US-Notenbank bestimmt heute das Geschehen. In Europa überwiegt dabei die Zuversicht: Der DAX gewinnt 0,62 Prozent auf 25.559 Punkte, der Euro Stoxx 50 legt 0,42 Prozent zu.
In den USA fällt das Bild gemischter aus – während der Dow Jones mit einem Minus von 0,07 Prozent auf der Stelle tritt, gewinnt der S&P 500 rund 0,37 Prozent.
Aus Asien kamen bereits freundliche Vorgaben, der Nikkei schloss 0,69 Prozent fester.
Im Mittelpunkt steht die Federal Reserve. Nach Angaben von Reuters wird die Notenbank die Zinsen erstmals seit 2023 anheben – ein Schritt, den die hartnäckig hohe Inflation und weltweit steigende Finanzierungskosten erzwingen. Die Marktpositionierung deutet laut Bloomberg darauf hin, dass Anleger fest mit der Erhöhung rechnen und wenig Bereitschaft zeigen, Kursrückgänge am Anleihemarkt zu kaufen. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen notiert bei 4,96 Prozent.
Am Rohstoffmarkt dreht das Bild: Brent gibt um 2,63 Prozent auf 105,65 Dollar je Barrel nach, nachdem die Preise zuvor deutlich gestiegen waren. Hintergrund der jüngsten Aufwärtsbewegung waren Angriffe auf die saudische Ost-West-Pipeline, bei denen laut Reuters zwei Pumpstationen beschädigt wurden. Die Financial Times berichtet, dass die chinesischen Ölpreise infolge der Angriffe auf Rekordhochs geklettert sind.
Bei den Einzelwerten im DAX führt Siemens Energy mit rund 3,6 Prozent Plus,
gefolgt von Continental mit gut 2,8 Prozent
und RWE mit knapp 2,7 Prozent.
Auf der Verliererseite stehen Volkswagen Vz. mit rund 2,2 Prozent Minus,
Mercedes-Benz mit gut 2,1 Prozent
und Commerzbank mit 2 Prozent.
In den USA steht Intel im Fokus: Die Aktie gewinnt knapp 4,9 Prozent, nachdem Reuters berichtet hat, dass SK Hynix mit Intel über eine erstmalige Fertigung von Speicherchips auf US-Boden verhandelt.
Deutlich unter Druck gerät dagegen Diamondback Energy mit einem Minus von gut 9 Prozent.
Bei den Rohstoffen legt Gold um rund 1,6 Prozent zu, Silber gewinnt ebenfalls knapp 1,6 Prozent.




