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Baader Trading: Die offizielle Kurs- und Handelsplattform der Baader Bank

Die Eskalation im Nahen Osten treibt den Ölpreis auf ein Mehrwochenhoch und belastet insbesondere die US-Börsen, während Anleger die möglichen Folgen für Inflation, Zinsen und die globale Energieversorgung zunehmend einpreisen.
Closin Bell Graph
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08.09.2616:17
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Von Redaktion
Der Nahostkonflikt bestimmt heute das Geschehen. Der DAX gibt 0,05 Prozent auf 25.993 Punkte nach und behauptet sich damit knapp unter der Marke von 26.000 Punkten.
Der Euro Stoxx 50 legt 0,21 Prozent zu. In den USA zeigt sich das Bild deutlich schwächer: Der Dow Jones verliert knapp 1 Prozent, der S&P 500 rund 0,3 Prozent.
Aus Asien kamen bereits schwache Vorgaben – der Nikkei schloss 1,7 Prozent tiefer.
 
Der wichtigste Treiber ist der Ölpreis. Brent klettert laut Reuters auf ein Mehrwochenhoch und nähert sich der Marke von 100 Dollar je Barrel. Auslöser sind nach Angaben von Reuters Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf vier Städte im Süden Saudi-Arabiens, bei denen mehr als 70 Menschen verletzt wurden und Ölanlagen in Brand gerieten. Saudi-Arabien hat daraufhin Energieanlagen heruntergefahren, und wie Bloomberg weiter berichtet, treibt vor allem die Sorge die Terminkontrakte, dass erneute Kämpfe zwischen den USA und dem Iran die Lieferwege durch die Straße von Hormus weiter beeinträchtigen könnten.
 
Für Bewegung an den Devisenmärkten sorgte zudem der Yen: Vor einer erwarteten Zinserhöhung der Bank of Japan in der kommenden Woche hat eine kräftige Rally der japanischen Währung laut Reuters den lange etablierten Carry Trade unter Druck gesetzt.
 
Bei den Einzelwerten im DAX führt Fresenius mit rund 3,7 Prozent Plus, gefolgt von Rheinmetall mit gut 3,3 Prozent und Volkswagen Vz. mit knapp 2,1 Prozent.
Auf der Verliererseite steht Infineon mit rund 4,2 Prozent Minus und dahinter Münchener Rück mit 2,2 Prozent.
In den USA gerät Alphabet unter Druck und verliert rund 1,5 Prozent, nachdem der Konzern seine Suchergebnisse in Europa umgebaut hat, um EU-Kartellstrafen zu entgehen – Google räumte dabei laut Reuters selbst eine schlechtere Qualität für die Nutzer ein.
 
Bei den weiteren Rohstoffen gibt Gold um rund 0,3 Prozent nach, Silber verliert 0,5 Prozent.
Von Redaktion