Montag, 07.09.
Die Handelswoche startet mit den frischen Zahlen zur deutschen Industrieproduktion für den Monat Juli. Angesichts der anhaltenden konjunkturellen Schwäche in Deutschland achten Anleger genau auf Anzeichen einer Bodenbildung oder auf Signale für eine weitere Eintrübung im verarbeitenden Gewerbe.
Dienstag, 08.09.
Der Blick richtet sich am Dienstag auf den globalen Handel. China veröffentlicht in der Nacht seine Export- und Importdaten. Diese gelten am Markt als wichtiger Frühindikator für die weltweite Nachfrage und die Verfassung der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Am Morgen folgen dann die entsprechenden Pendants zur deutschen Handelsbilanz.
Mittwoch, 09.09.
Zur Wochenmitte stehen die Verbraucher- und Erzeugerpreise aus China an, die den globalen Inflationskontext ergänzen. Für Tech-Anleger rückt zudem die Hauptversammlung des Chipdesigners ARM Holdings in den Fokus. Das Unternehmen gilt als wesentlicher Baustein im KI-Sektor, weshalb Aussagen des Managements zur weiteren Geschäftsentwicklung aufmerksam verfolgt werden.
Donnerstag, 10.09.
Der unumstrittene Höhepunkt der Woche ist die geldpolitische Sitzung der Europäischen Zentralbank. Um 14:15 Uhr wird die Zinsentscheidung publiziert, wenig später folgt die Pressekonferenz. Nachdem die Märkte in den vergangenen Wochen Zinssenkungen stark eingepreist haben, wird es entscheidend sein, wie die EZB ihren künftigen Pfad kommuniziert und welche konjunkturellen Risiken sie betont.
Im Vorfeld liefert die endgültige Lesung der deutschen Verbraucherpreise am Morgen noch ein letztes, wenn auch zumeist wenig überraschendes Mosaikstück zur Preisstabilität in der Eurozone.
Nach US-Börsenschluss präsentiert der Softwarekonzern Adobe seine Ergebnisse für das abgelaufene Quartal. Die Zahlen gelten als wichtiger Gradmesser für die erfolgreiche Monetarisierung von KI-Funktionen im Software-as-a-Service-Bereich. Ein starker Ausblick könnte dem gesamten Tech-Sektor neue Impulse verleihen.
