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Neue Iran-Gespräche drücken die Energiepreise und entlasten die Aktienmärkte. Gleichzeitig bleiben die US-Zwischenwahlen und der enorme Kapitalbedarf des KI-Booms im Fokus
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02.11.26•19:23
Die wichtigste Bewegung kommt vom Energiemarkt. Wie Bloomberg berichtet, signalisieren Washington und Teheran neue Bereitschaft zu Verhandlungen über den Konflikt im Nahen Osten. Irans oberster Führer gab grünes Licht für Gespräche. Brent fällt daraufhin um rund 6,5 Prozent auf etwa 106 Dollar, WTI um 6,7 Prozent auf rund 97 Dollar.
 
In den USA richten sich die Blicke auf die Zwischenwahlen. Laut Bloomberg hält Morgan-Stanley-Stratege Mike Wilson kurzfristig einen Rückgang des S&P 500 bis auf 7.100 Punkte für möglich. Als Belastungen nennt er die Wahlunsicherheit, Sorgen über die hohen KI-Ausgaben und knappe Liquidität. Nach einer Bereinigung sieht er jedoch Erholungspotenzial bis auf 8.000 Punkte.
 
Der enorme Finanzierungsbedarf des KI-Ausbaus zeigt sich heute bei Oracle. Der Konzern will 20 Milliarden Dollar aufnehmen, jeweils 10 Milliarden über neue Anleihen und Aktien. Das Geld soll unter anderem den Ausbau der KI-Infrastruktur finanzieren, wie Bloomberg berichtet.
 
In Deutschland steigt die Aktie von Infineon nach der Bekanntgabe einer neuen Zusammenarbeit mit Qualcomm. Wie Infineon selbst mitteilt, wollen beide Unternehmen die Entwicklung zentraler Fahrzeugcomputer für softwaredefinierte Fahrzeuge beschleunigen. Dabei kombiniert Infineon unter anderem seine Mikrocontroller mit Qualcomms Plattformen für automatisiertes Fahren und digitale Cockpits. Die Infineon-Aktie gewinnt rund 3 Prozent.
Am Rohstoffmarkt bewegt sich Brent bei rund 106 Dollar je Barrel. Gold notiert bei 3964 Dollar je Feinunze. Bitcoin handelt bei rund 77390 Dollar.
 
Fazit: Neue Iran-Gespräche drücken die Energiepreise und entlasten die Aktienmärkte. Gleichzeitig bleiben die US-Zwischenwahlen und der enorme Kapitalbedarf des KI-Booms im Fokus.

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