Von Redaktion
Der DAX schließt bei 24650 Punkten und verändert sich um -1%, der Euro Stoxx 50 um -0,5%.
In den USA steht der S&P 500 bei +0,6% und der Nasdaq 100 bei +0,5%.
Bei den deutschen Einzelwerten steht Rheinmetall im Fokus.
Die Aktie verliert rund 19 %, nachdem die Bundesregierung laut Bloomberg den Kauf von sechs F126-Fregatten gestoppt hat.
Stattdessen sollen kleinere Meko-200-Fregatten beim Kieler Schiffbauer TKMS bestellt werden woraufhin TKMS circa 14% hinzugewinnt.
An der Wall Street richtet sich der Blick auf FedEx.
Der Logistikkonzern gilt als wichtiger Frühindikator für die Weltwirtschaft und hat die Gewinnerwartungen der Analysten laut Bloomberg übertroffen.
Gleichzeitig warnt das Unternehmen vor Belastungen durch Inflation, geopolitische Unsicherheiten und veränderte Handelsströme. Die Aktie verliert nur leicht mit -1,5%.
Für Aufmerksamkeit sorgt zudem der Kreditmarkt.
Der Hedgefondsmanager Lee Robinson, der während der Finanzkrise mit Wetten gegen den US-Immobilienmarkt bekannt wurde, positioniert sich laut Bloomberg gegen große Versicherer, wie MetLife.
Hintergrund sind wachsende Risiken im boomenden Markt für Private Credit und dessen zunehmende Verflechtung mit der Versicherungsbranche.
Der Blick nach Asien fällt auf SK Hynix.
Der KI-Speicherchip-Hersteller plant einen Börsengang in den USA und will dabei rund 29 Milliarden Dollar einsammeln. Das Geld soll vor allem in neue Produktionskapazitäten und KI-Speicherchips fließen.
Am Rohstoffmarkt bewegt sich Brent bei 73 Dollar je Barrel. Gold notiert bei 4000 Dollar je Feinunze. Bitcoin handelt bei rund 60800 Dollar.
Fazit: Während der KI-Boom Milliardeninvestitionen anzieht, rücken die Risiken für Weltwirtschaft und Kreditmärkte stärker in den Fokus.




