Jetzt noch länger handeln: 7:30-23:00 Uhr Samstag: 14-19 UhrJetzt noch länger handeln: 7:30-23:00 Uhr Samstag: 14-19 Uhr (mit ausgewählten Partnern) Mit uns direkt oder auf gettex. Über Deinen Broker oder Deine Bank.

Baader Trading: Die offizielle Kurs- und Handelsplattform der Baader Bank

Die Sorge vor anhaltend hohen Zinsen, steigenden Energiepreisen und einer Verschärfung der Spannungen im Nahen Osten setzt die Aktienmärkte unter Druck, während der Renditeanstieg an den Anleihemärkten insbesondere Technologie- und Industriewerte belastet.
Closing Bell Header
01.09.2616:00
Closing Bell
Von Redaktion
Der DAX gibt rund 1,1 Prozent nach und rutscht auf rund 25.958 Punkte.
Der Euro Stoxx 50 verliert rund 0,5 Prozent.
In den USA zeigen sich die Indizes ebenfalls schwächer: Der Dow Jones gibt rund 0,4 Prozent nach, der S&P 500 rund 0,4 Prozent.
Aus Asien kam ein uneinheitliches Bild – der Nikkei tendierte nahezu unverändert.
 
Im Mittelpunkt steht der Ausverkauf an den Anleihemärkten. Die Renditen ziehen weltweit an: Japans zehnjährige Staatsanleihe rentiert laut Reuters erstmals seit 1996 wieder bei 3 Prozent, auch die US-Renditen kletterten auf ein 19-Monats-Hoch. Als Treiber nennt Reuters vor allem die Sorge vor einer energiegetriebenen Inflation sowie eine straffere Geldpolitik. Passend dazu ist die Teuerung in der Eurozone laut Reuters im August wieder über die Marke von 3 Prozent gestiegen, was die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der EZB stützt.
Zusätzlichen Druck übt der Ölpreis aus. Brent legt rund 1,6 Prozent zu, nachdem im Zuge des wieder aufflammenden Iran-Konflikts erneut saudische und südkoreanische Öltanker in der Straße von Hormus getroffen wurden, wie die Financial Times berichtet.
Bei den Einzelwerten steht Apple im Fokus: Konzernchef Tim Cook übergibt laut Reuters die Führung an Nachfolger John Ternus, zugleich stellt Apple für den 9. September ein neues iPhone in Aussicht. Die Aktie legt rund 1,8 Prozent zu.
Im DAX geraten dagegen Tech- und Industriewerte unter Druck: SAP verliert rund 2,9 Prozent, Infineon rund 2,4 Prozent.
 
Am Rohstoffmarkt geben die Edelmetalle nach: Gold verliert rund 2 Prozent, Silber rund 3 Prozent
Von Redaktion