10.10.25
09:47
Reuters
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Japans Börse am Montag geschlossen
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US-Shutdown beeinträchtigt Konjunkturdaten-Veröffentlichung
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| Auftakt zur US-Bilanzsaison |
| - von Hakan Ersen |
| Frankfurt, 10. Okt (Reuters) - Die Aussicht auf weitere |
| US-Zinssenkungen und die Hoffnung auf eine ermutigende |
| Bilanzsaison könnten den Dax(.GDAXI) Experten zufolge erstmals |
| über die Marke von 25.000 Punkten hieven. "Die Jahresendrally |
| läuft und kein Anleger will sie verpassen", sagt Anlagestratege |
| Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets. Gleichzeitig gebe es |
| keine Spur von überzogener Euphorie. "Das ist gut! Keine |
| Überhitzung, keine Panik – einfach ein stabiler Markt mit |
| Rückenwind." Am Donnerstag war der deutsche Leitindex zeitweise |
| auf ein Rekordhoch von 24.771,34 Punkten geklettert. Im |
| Wochenvergleich gewann er rund ein Prozent. |
In der neuen Woche wird die anlaufende US-Bilanzsaison die Kursentwicklung der internationalen Börsen stärker beeinflussen als üblich. Denn wegen des Regierungsstillstands in den USA werden dort vorerst keine staatlichen Konjunkturdaten veröffentlicht. Damit fehlen Investoren Hinweise auf den Zustand der weltgrößten Volkswirtschaft und auf die Geldpolitik der Notenbank Fed.
Zu den Indikatoren, deren Veröffentlichung voraussichtlich ausfällt, gehören die US-Inflationsdaten. Analysten erwarten für September eine leichte Abschwächung des Preisauftriebs auf 0,3 Prozent im Monatsvergleich. Am Tag darauf sollen eigentlich die US-Einzelhandelsumsätze veröffentlicht werden. Deren Wachstum hat sich voraussichtlich auf 0,4 Prozent verringert. Der private Konsum gilt als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft.
Das Fehlen von US-Daten beschere europäischen Konjunkturzahlen wie dem ZEW-Index eine größere Aufmerksamkeit, sagt Commerzbank-Volkswirt Ralph Solveen. Er rechne für Oktober mit einem Rückgang. "Dies gäbe zwar keine neuen Informationen über die Entwicklung der deutschen Wirtschaft, würde aber zeigen, dass weniger der befragten Analysten auf einen baldigen Aufschwung setzen, womit ein wichtiger Treiber der jüngsten Kursgewinne an den Aktienmärkten schwächer würde."
Die anstehende Bilanzsaison könnte den Optimisten ebenfalls einen Strich durch die Rechnung machen, warnt Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst des Online-Brokers CMC Markets. Vor allem bei den Technologiekonzernen hofften Anleger wegen des anhaltenden Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) auf starke Ergebnisse. Diese Branche habe sich im vorangegangenen Quartal aber den einen oder anderen Schnitzer erlaubt. "Die Messlatte hängt dermaßen hoch, dass zu viele Enttäuschungen starke Korrekturen mit sich bringen könnten."
Den Auftakt der US-Bilanzsaison bilden traditionell die Großbanken wie Citigroup(C.N), Goldman Sachs(GS.N) oder JPMorgan(JPM.N). Sie legen ab Dienstag Geschäftszahlen vor. Auch einige europäische Konzerne öffnen in der neuen Woche ihre Bücher. Hierzu gehören der schwedische Netzwerk-Ausrüster Ericsson(ERICb.ST) und der niederländische Chipindustrie-Zulieferer ASML(ASML.AS).
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| STICHWORT-Daten-Blackout: Welche Konjunkturzahlen vom | |
| US-Shutdown betroffen sind | [nL5N3VJ081] |
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(Redigiert von Ralf Banser Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
10.10.25
09:47
Reuters
Frankfurt, 10. Okt (Reuters) - Die Aussicht auf weitere US-Zinssenkungen und die Hoffnung auf eine ermutigende Bilanzsaison könnten den Dax(.GDAXI) Experten zufolge erstmals über die Marke von 25.000 Punkten hieven. "Die Jahresendrally läuft und kein Anleger will sie verpassen", sagt Anlagestratege Jürgen Molnar vom Brokerhaus RoboMarkets. Gleichzeitig gebe es keine Spur von überzogener Euphorie. "Das ist gut! Keine Überhitzung, keine Panik – einfach ein stabiler Markt mit Rückenwind." Am Donnerstag war der deutsche Leitindex zeitweise auf ein Rekordhoch von 24.771,34 Punkten geklettert. Im Wochenvergleich gewann er rund ein Prozent.
In der neuen Woche wird die anlaufende US-Bilanzsaison die Kursentwicklung der internationalen Börsen stärker beeinflussen als üblich. Denn wegen des Regierungsstillstands in den USA werden dort vorerst keine staatlichen Konjunkturdaten veröffentlicht. Damit fehlen Investoren Hinweise auf den Zustand der weltgrößten Volkswirtschaft und auf die Geldpolitik der Notenbank Fed.
FEHLENDE US-DATEN LENKEN BLICK AUF EUROPÄISCHE INDIKATOREN
Zu den Indikatoren, deren Veröffentlichung voraussichtlich ausfällt, gehören die US-Inflationsdaten. Analysten erwarten für September eine leichte Abschwächung des Preisauftriebs auf 0,3 Prozent im Monatsvergleich. Am Tag darauf sollen eigentlich die US-Einzelhandelsumsätze veröffentlicht werden. Deren Wachstum hat sich voraussichtlich auf 0,4 Prozent verringert. Der private Konsum gilt als Hauptstütze der weltgrößten Volkswirtschaft.
Das Fehlen von US-Daten beschere europäischen Konjunkturzahlen wie dem ZEW-Index eine größere Aufmerksamkeit, sagt Commerzbank-Volkswirt Ralph Solveen. Er rechne für Oktober mit einem Rückgang. "Dies gäbe zwar keine neuen Informationen über die Entwicklung der deutschen Wirtschaft, würde aber zeigen, dass weniger der befragten Analysten auf einen baldigen Aufschwung setzen, womit ein wichtiger Treiber der jüngsten Kursgewinne an den Aktienmärkten schwächer würde."
HOHE ERWARTUNGEN = ENTTÄUSCHUNGSPOTENZIAL
Die anstehende Bilanzsaison könnte den Optimisten ebenfalls einen Strich durch die Rechnung machen, warnt Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst des Online-Brokers CMC Markets. Vor allem bei den Technologiekonzernen hofften Anleger wegen des anhaltenden Booms bei Künstlicher Intelligenz (KI) auf starke Ergebnisse. Diese Branche habe sich im vorangegangenen Quartal aber den einen oder anderen Schnitzer erlaubt. "Die Messlatte hängt dermaßen hoch, dass zu viele Enttäuschungen starke Korrekturen mit sich bringen könnten."
Den Auftakt der US-Bilanzsaison bilden traditionell die Großbanken wie Citigroup(C.N), Goldman Sachs(GS.N) oder JPMorgan(JPM.N). Sie legen ab Dienstag Geschäftszahlen vor. Auch einige europäische Konzerne öffnen in der neuen Woche ihre Bücher. Hierzu gehören der schwedische Netzwerk-Ausrüster Ericsson(ERICb.ST) und der niederländische Chipindustrie-Zulieferer ASML(ASML.AS).
(Redigiert von Ralf Banser Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)