01.10.26
07:27
Reuters
Frankfurt, 01. Okt (Reuters) - Der Dax(.GDAXI) ist am Donnerstag unter die 25.000-Punkte-Marke gerutscht. Der deutsche Leitindex gab in der Spitze 1,1 Prozent auf 24.933 Zähler nach und markierte damit den tiefsten Stand seit Ende Juli. Der ungewisse Zinskurs der großen Notenbanken und der nach wie vor ungelöste Nahost-Konflikt drückte auf die Stimmung. Der Dax drohe aus seiner Handelsspanne nach unten herauszufallen, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Gegen den Trend zulegen konnten die Chipwerte nach einem optimistischen Ausblick des Halbleiter-Herstellers Micron(MU.O).
Im Dax setzten sich die Papiere von Infineon(IFXGn.DE) mit einem Plus von 3,3 Prozent an die Spitze. Im MDax(.MDAXI) legten die Aktien von Elmos Semiconductor(ELGG.DE) 2,7 Prozent zu, Suss Microtec(SMHNn.DE) gewannen im SDax(.SDAXI) bis zu 2,2 Prozent. Für das angelaufene erste Quartal 2026/2027 stellte Micron Erlöse von 60 bis 63 Milliarden Dollar und einen Überschuss zwischen 37,15 und 39,15 Dollar je Aktie in Aussicht.
Im Blick behielten die Anleger die Entwicklungen in Frankreich. Die Regierung stellt im Tagesverlauf ihren Haushaltsentwurf für das Jahr 2027 vor. Ministerpräsident Sébastien Lecornu plant Einsparungen von 54 Milliarden Euro, um das Haushaltsdefizit angesichts eines schwächeren Wirtschaftswachstums in den Griff zu bekommen. Zuletzt hatten Sorgen um die Staatsfinanzen Frankreichs die Renditen der französischen Staatsbonds(FR10YT=RR) stark in die Höhe getrieben.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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Frankfurt, 01. Okt (Reuters) - Der Dax(.GDAXI) ist am Donnerstag unter die 25.000-Punkte-Marke gerutscht. Der deutsche Leitindex gab in der Spitze 1,1 Prozent auf 24.933 Zähler nach und markierte damit den tiefsten Stand seit Ende Juli. Der ungewisse Zinskurs der großen Notenbanken und der nach wie vor ungelöste Nahost-Konflikt drückte auf die Stimmung. Der Dax drohe aus seiner Handelsspanne nach unten herauszufallen, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Gegen den Trend zulegen konnten die Chipwerte nach einem optimistischen Ausblick des Halbleiter-Herstellers Micron(MU.O).
Im Dax setzten sich die Papiere von Infineon(IFXGn.DE) mit einem Plus von 3,3 Prozent an die Spitze. Im MDax(.MDAXI) legten die Aktien von Elmos Semiconductor(ELGG.DE) 2,7 Prozent zu, Suss Microtec(SMHNn.DE) gewannen im SDax(.SDAXI) bis zu 2,2 Prozent. Für das angelaufene erste Quartal 2026/2027 stellte Micron Erlöse von 60 bis 63 Milliarden Dollar und einen Überschuss zwischen 37,15 und 39,15 Dollar je Aktie in Aussicht.
Im Blick behielten die Anleger die Entwicklungen in Frankreich. Die Regierung stellt im Tagesverlauf ihren Haushaltsentwurf für das Jahr 2027 vor. Ministerpräsident Sébastien Lecornu plant Einsparungen von 54 Milliarden Euro, um das Haushaltsdefizit angesichts eines schwächeren Wirtschaftswachstums in den Griff zu bekommen. Zuletzt hatten Sorgen um die Staatsfinanzen Frankreichs die Renditen der französischen Staatsbonds(FR10YT=RR) stark in die Höhe getrieben.
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Kerstin Dörr. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: