29.09.26
09:26
Reuters
29. Sep (Reuters) - Anleger wetten auf eine langfristig hohe Nachfrage nach Chips für Künstliche Intelligenz (KI) und greifen bei Aktien europäischer Halbleiterfirmen zu. Positive Impulse lieferte das KI-Unternehmen Anthropic, das für seine Wachstumspläne Geld bei Anlegern einsammeln will. Anthropic strebt einem von der Nachrichtenagentur Reuters eingesehenen Börsenprospekt zufolge eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar an. Dies geschieht trotz eines Nettoverlusts von 42 Milliarden Dollar für das Jahr 2025. Damit könnte der Börsengang der erst vor fünf Jahren gegründeten Firma Maßstäbe für die Bewertung führender KI-Unternehmen wie des Konkurrenten OpenAI setzen.
Der europäische Technologie-Index(.SX8P) legt gut zwei Prozent zu und entwickelt sich damit deutlich besser als der Gesamtmarkt. Die Aktien der Branchenschwergewichte Infineon(IFXGn.DE), ASML(ASML.AS) und ASMI(ASMI.AS) steigen jeweils mehr als drei Prozent. Die Papiere von AT&S(ATSV.VI), Aixtron(AIXGn.DE) und Siltronic(WAFGn.DE) gewinnen mehr als vier Prozent. Die Titel des österreichisch-deutschen Halbleiter- und Licht-Konzerns ams-Osram(AMS.S) klettern um sieben Prozent.
(Bericht von Ozan Ergenay, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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Reuters
Der europäische Technologie-Index(.SX8P) legt gut zwei Prozent zu und entwickelt sich damit deutlich besser als der Gesamtmarkt. Die Aktien der Branchenschwergewichte Infineon(IFXGn.DE), ASML(ASML.AS) und ASMI(ASMI.AS) steigen jeweils mehr als drei Prozent. Die Papiere von AT&S(ATSV.VI), Aixtron(AIXGn.DE) und Siltronic(WAFGn.DE) gewinnen mehr als vier Prozent. Die Titel des österreichisch-deutschen Halbleiter- und Licht-Konzerns ams-Osram(AMS.S) klettern um sieben Prozent.
(Bericht von Ozan Ergenay, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)