09.09.26
07:32
Reuters
Frankfurt, 09. Sep (Reuters) - Inflationssorgen haben die Stimmung am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte getrübt. Der Dax(.GDAXI) verlor am Morgen 0,5 Prozent auf 25.874 Punkte. Die Nervosität der Anleger nehme angesichts anhaltender gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran und steigender Ölpreise zu, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Marktteilnehmer befürchten wegen der eskalierenden Angriffe im Nahen Osten eine Unterbrechung der Öllieferungen aus der Region. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich erstmals seit Juli wieder auf 100 Dollar.
"Die potenziellen Folgeeffekte steigender Energiepreise erhöhen einerseits die Risiken für die Konjunktur in Europa und den USA direkt und andererseits den Druck auf die Notenbanken, die Inflationsgefahren mit geldpolitischen Straffungen in Schach zu halten", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. An den Finanzmärkten gilt es bereits als ausgemacht, dass die Europäische Zentralbank am Donnerstag den für die Geldpolitik maßgeblichen Einlagensatz um einen Viertelprozentpunkt auf 2,50 Prozent hochsetzen wird. Im Fokus der Investoren stehen Aussagen zur weiteren Zinspolitik sowie zur Inflationsbekämpfung.
Bei den Einzelwerten fielen die Aktien der Deutschen Börse(DB1Gn.DE) um mehr als zwei Prozent, nachdem der Konzern die Begebung von Wandelschuldverschreibungen angekündigt hatte. Aktien von Auto1(AG1G.DE) sackten um mehr als drei Prozent ab. Der Finanzchef der Online-Gebrauchtwagenplattform, Christian Wallentin, legt sein Amt aus familiären Gründen nieder. Ein Nachfolger muss noch gefunden werden.
(Bericht von Anika Ross, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Frankfurt, 09. Sep (Reuters) - Inflationssorgen haben die Stimmung am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte getrübt. Der Dax(.GDAXI) verlor am Morgen 0,5 Prozent auf 25.874 Punkte. Die Nervosität der Anleger nehme angesichts anhaltender gegenseitiger Angriffe zwischen den USA und dem Iran und steigender Ölpreise zu, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Marktteilnehmer befürchten wegen der eskalierenden Angriffe im Nahen Osten eine Unterbrechung der Öllieferungen aus der Region. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich erstmals seit Juli wieder auf 100 Dollar.
"Die potenziellen Folgeeffekte steigender Energiepreise erhöhen einerseits die Risiken für die Konjunktur in Europa und den USA direkt und andererseits den Druck auf die Notenbanken, die Inflationsgefahren mit geldpolitischen Straffungen in Schach zu halten", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. An den Finanzmärkten gilt es bereits als ausgemacht, dass die Europäische Zentralbank am Donnerstag den für die Geldpolitik maßgeblichen Einlagensatz um einen Viertelprozentpunkt auf 2,50 Prozent hochsetzen wird. Im Fokus der Investoren stehen Aussagen zur weiteren Zinspolitik sowie zur Inflationsbekämpfung.
Bei den Einzelwerten fielen die Aktien der Deutschen Börse(DB1Gn.DE) um mehr als zwei Prozent, nachdem der Konzern die Begebung von Wandelschuldverschreibungen angekündigt hatte. Aktien von Auto1(AG1G.DE) sackten um mehr als drei Prozent ab. Der Finanzchef der Online-Gebrauchtwagenplattform, Christian Wallentin, legt sein Amt aus familiären Gründen nieder. Ein Nachfolger muss noch gefunden werden.
(Bericht von Anika Ross, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)