07.09.26
07:27
Reuters
Frankfurt, 07. Sep (Reuters) - Die weiter steigenden Ölpreise haben den Dax(.GDAXI) zu Wochenbeginn belastet. Der deutsche Leitindex notierte am Montag zur Eröffnung kaum verändert bei 26.043 Zählern. Im Nahen Osten und in der Straße von Hormus zeichne sich keine Entspannung ab, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Die Sorgen um die hohen Energiepreise und die damit verbundenen Bremsspuren für eine konjunkturelle Erholung beherrschten den Markt.
Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) legten in der Spitze um 1,7 Prozent auf 97,93 beziehungsweise 93,04 Dollar je Fass zu. Sie lagen damit in Reichweite der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke. Die anziehenden Ölpreise heizten auch die Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank Fed an. Die US-Börsen blieben am Montag feiertagsbedingt geschlossen.
Ebenfalls für Gesprächsstoff sorgten die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die AfD hat die Wahl mit großem Vorsprung gewonnen, die absolute Mehrheit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge aber verfehlt. Das Wahlergebnis dürfte auch Auswirkungen auf die Bundespolitik und damit auf die schwarz-rote Koalition unter Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz haben. Das sehr schlechte Ergebnis der CDU in Sachsen-Anhalt werde die Diskussion um den richtigen Kurs und damit auch über die Parteiführung – insbesondere den Vorsitzenden, Kanzler Merz – weiter anfachen, prognostizierte Commerzbank-Analyst Ralph Solveen.
Zu den größten Gewinnern im Dax zählten die Chipwerte. Die Papiere von Infineon(IFXGn.DE) folgten den Kursgewinnen an der Wall Street und in Asien. Sie legten 2,8 Prozent zu. Auf der Verliererseite fanden sich die Aktien von Vonovia(VNAn.DE) wieder. Die Titel des Immobilienkonzerns gaben nach einer Herunterstufung durch Goldman 1,8 Prozent nach. Die Analysten setzten die Aktien herunter auf "Neutral" von "Buy".
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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Reuters
Frankfurt, 07. Sep (Reuters) - Die weiter steigenden Ölpreise haben den Dax(.GDAXI) zu Wochenbeginn belastet. Der deutsche Leitindex notierte am Montag zur Eröffnung kaum verändert bei 26.043 Zählern. Im Nahen Osten und in der Straße von Hormus zeichne sich keine Entspannung ab, sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. Die Sorgen um die hohen Energiepreise und die damit verbundenen Bremsspuren für eine konjunkturelle Erholung beherrschten den Markt.
Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) legten in der Spitze um 1,7 Prozent auf 97,93 beziehungsweise 93,04 Dollar je Fass zu. Sie lagen damit in Reichweite der psychologisch wichtigen 100-Dollar-Marke. Die anziehenden Ölpreise heizten auch die Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank Fed an. Die US-Börsen blieben am Montag feiertagsbedingt geschlossen.
Ebenfalls für Gesprächsstoff sorgten die Ergebnisse der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Die AfD hat die Wahl mit großem Vorsprung gewonnen, die absolute Mehrheit dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge aber verfehlt. Das Wahlergebnis dürfte auch Auswirkungen auf die Bundespolitik und damit auf die schwarz-rote Koalition unter Kanzler und CDU-Chef Friedrich Merz haben. Das sehr schlechte Ergebnis der CDU in Sachsen-Anhalt werde die Diskussion um den richtigen Kurs und damit auch über die Parteiführung – insbesondere den Vorsitzenden, Kanzler Merz – weiter anfachen, prognostizierte Commerzbank-Analyst Ralph Solveen.
Zu den größten Gewinnern im Dax zählten die Chipwerte. Die Papiere von Infineon(IFXGn.DE) folgten den Kursgewinnen an der Wall Street und in Asien. Sie legten 2,8 Prozent zu. Auf der Verliererseite fanden sich die Aktien von Vonovia(VNAn.DE) wieder. Die Titel des Immobilienkonzerns gaben nach einer Herunterstufung durch Goldman 1,8 Prozent nach. Die Analysten setzten die Aktien herunter auf "Neutral" von "Buy".
(Bericht von: Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: