03.09.26
07:37
Reuters
Frankfurt, 03. Sep (Reuters) - Der Ausverkauf im Dax(.GDAXI) ist zunächst vorbei. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung am Donnerstag kaum verändert bei 25.840,92 Punkten. An den vergangenen drei Handelstagen war der Dax um rund drei Prozent abgerutscht. Ein leichter Rückgang beim Ölpreis hellte die Stimmung auf, nachdem US-Präsident Donald Trump am Mittwoch erklärt hatte, die erneute US-Militäroffensive gegen den Iran werde "nicht zu lange" andauern. "Das ist genau das, was die Börsen im Moment hören wollen", kommentierte QC-Partners-Experte Thomas Altmann.
Für eine langfristige Stabilisierung braucht es dem Portfoliomanager zufolge aber deutlich mehr, solange die für Öltransporte wichtige Straße von Hormus geschlossen bleibt. Experte Jochen Stanzl von der Consorsbank führte die Gelassenheit der Anleger auf die starke Bilanzsaison zurück. "Geopolitische Spannungen, Inflationsgefahren und steigende Energiepreise haben das zweistellige Gewinnwachstum der Unternehmen in den letzten drei Monaten nicht aus der Bahn geworfen, und Anleger setzen darauf, dass sie es vermutlich auch jetzt nicht tun."
Im Rampenlicht bei den Einzelwerten standen die Aktien der Deutschen Telekom(DTEGn.DE), die um rund 1,5 Prozent an die Dax-Spitze kletterten. Der aktivistische Investor Elliott[ECAL.UL] will bei der Diskussion um eine mögliche Fusion des Bonner Telekom-Konzerns mit seiner US-Tochter T-Mobile(TMUS.O) offenbar ein Wörtchen mitreden. Der Vermögensverwalter sei bei der Telekom eingestiegen, sagte ein Insider am Donnerstag.
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Frankfurt, 03. Sep (Reuters) - Der Ausverkauf im Dax(.GDAXI) ist zunächst vorbei. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung am Donnerstag kaum verändert bei 25.840,92 Punkten. An den vergangenen drei Handelstagen war der Dax um rund drei Prozent abgerutscht. Ein leichter Rückgang beim Ölpreis hellte die Stimmung auf, nachdem US-Präsident Donald Trump am Mittwoch erklärt hatte, die erneute US-Militroffensive gegen den Iran werde "nicht zu lange" andauern. "Das ist genau das, was die Börsen im Moment hören wollen", kommentierte QC-Partners-Experte Thomas Altmann.
Für eine langfristige Stabilisierung braucht es dem Portfoliomanager zufolge aber deutlich mehr, solange die für Öltransporte wichtige Straße von Hormus geschlossen bleibt. Experte Jochen Stanzl von der Consorsbank führte die Gelassenheit der Anleger auf die starke Bilanzsaison zurück. "Geopolitische Spannungen, Inflationsgefahren und steigende Energiepreise haben das zweistellige Gewinnwachstum der Unternehmen in den letzten drei Monaten nicht aus der Bahn geworfen, und Anleger setzen darauf, dass sie es vermutlich auch jetzt nicht tun."
Im Rampenlicht bei den Einzelwerten standen die Aktien der Deutschen Telekom(DTEGn.DE), die um rund 1,5 Prozent an die Dax-Spitze kletterten. Der aktivistische Investor Elliott[ECAL.UL] will bei der Diskussion um eine mögliche Fusion des Bonner Telekom-Konzerns mit seiner US-Tochter T-Mobile(TMUS.O) offenbar ein Wörtchen mitreden. Der Vermögensverwalter sei bei der Telekom eingestiegen, sagte ein Insider am Donnerstag.
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)