21.08.26
08:36
Reuters
Frankfurt, 21. Aug (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
10.35 Uhr - Die Geschäftszahlen von CTS Eventim(EVDG.DE) haben die Anleger nicht überzeugt. Die Aktien des Ticketvermarkters und Konzertveranstalters rutschen um fast fünf Prozent ab und sind damit die größten Verlierer im breit gefassten europäischen Stoxx-600-Index(.STOXX). Ein Händler sprach von einem "durchwachsenen" Bericht mit höherem Umsatz, aber "eher schleppendem" Gewinnwachstum. Die Folge seien enttäuschende Gewinnspannen gewesen, vor allem im hochmargigen Ticketing-Segment. Dort hätten ein veränderter Geschäftsmix und ein Sparprogramm auf die Rendite gedrückt, erklärte CTS Eventim. Das neue Geschäftsmodell sei "die Basis, um unseren nachhaltigen Wachstumskurs auch in den kommenden Jahren fortzusetzen", sagte Vorstandschef und Großaktionär Klaus-Peter Schulenburg. Für das Gesamtjahr bleibt CTS Eventim aber bei seiner vorsichtigen Prognose: einem allenfalls leichten Zuwachs von Umsatz und operativem Ergebnis (Ebitda).
10.05 Uhr - Eine Prognosesenkung hat die Aktien von Fielmann(FIEG.DE) einbrechen lassen. Die Papiere des Brillenherstellers verlieren fast acht Prozent und sind damit Schlusslicht im Kleinwerteindex SDax(.SDAXI). Fielmann hatte am Donnerstag nach Börsenschluss seine Ziele für das Geschäftsjahr 2026 gekappt. Für Enttäuschung sorgte laut Analysten vor allem der Zeitpunkt der Prognosesenkung. Die Umsatz- und Gewinnwarnung komme nur sechs Wochen, nachdem das Management die Ziele bei der Vorlage vorläufiger Quartalszahlen noch bekräftigt hatte, merken die Experten der Privatbank Berenberg an. Damals habe das Management jedoch bereits auf den anhaltenden Druck auf die Konsumstimmung in Deutschland hingewiesen. Trotz der erwarteten kurzfristigen Schwäche der Aktie sehen die Berenberg-Analysten den langfristigen Kurs des Unternehmens dank seiner Internationalisierungsstrategie intakt. Das Unternehmen verringere damit schrittweise seine Abhängigkeit vom Heimatmarkt.
07.35 Uhr - Nach dem zuletzt deutlichen Preisanstieg beim Öl verbilligen sich die Notierungen für Brent(LCOc1) und WTI(CLc1) am Freitag leicht. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI kosten mit 93,25 beziehungsweise 86,22 Dollar je Fass jeweils 0,6 Prozent weniger. Versorgungsängste wegen des anhaltenden Nahost-Konflikts haben die Preise zuletzt auf den höchsten Stand seit knapp vier Wochen getrieben. Am Donnerstag fuhren laut Daten des Schiffsverfolgungsdienstes Kpler nur sieben Frachter durch die Straße von Hormus – lediglich die Hälfte des Vortages. Vor dem Krieg passierte fast ein Fünftel der weltweiten Öl- und LNG-Transporte die Meerenge.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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