08.07.26
05:22
Reuters
Frankfurt, 08. Jul (Reuters) - Der Dax(.GDAXI) wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge niedriger in den Handel starten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex nach seiner jüngsten Rally 1,4 Prozent auf 25.465 Punkte nachgegeben. Auch an der Wall Street ging es bergab. Ein Ausverkauf bei Chip-Werten setzte den Aktien zu.
Für neue Unruhe sorgte am Mittwoch die Entwicklung in Nahost. Die USA haben nach Angriffen auf drei Tanker in der Straße von Hormus eine neue Welle von Luftangriffen gegen den Iran gestartet und Teheran eine wichtige Lizenz zum Verkauf von Öl entzogen. Die Vorfälle stellen eine erhebliche Eskalation dar und gefährden den brüchigen Waffenstillstand, den beide Länder im Vormonat geschlossen hatten. Die Ölpreise sind wieder merklich im Aufwind. Seit Dienstag haben die Notierungen für Brent(LCOc1) und WTI(CLc1) rund fünfeinhalb Prozent auf 76,12 beziehungsweise 72,31 Dollar je Fass zugelegt.
In den Fokus dürften auch die Protokolle der ersten Zinssitzung der US-Notenbank unter Leitung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh rücken. Sie werden am Abend veröffentlicht. Börsianer hoffen auf Einblicke in die internen Diskussionen über den weiteren geldpolitischen Kurs der Fed. Die Währungshüter hatten den Leitzins auf der Sitzung im Juni konstant gehalten, aber eine mögliche Straffung im Jahresverlauf avisiert. Ein Schwächeanfall am US-Jobmarkt hatte zuletzt die Spekulationen über eine Zinserhöhung gedämpft.
Wie sehr der Nahost-Krieg die Wirtschaft bremst und wie stark er die Inflation anheizt, könnte eine neue Prognose für die Weltwirtschaft zeigen, die der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlichen will. Deutschland dürfte 2026 und 2027 angeschoben von staatlichen Investitionen deutlicher wachsen als in den vergangenen Jahren.
| Schlusskurse europäischer | Stand |
| Aktien-Indizes und | |
| -Futures am Dienstag | |
| Dax(.GDAXI) | 25.465,25 |
| EuroStoxx50(.STOXX50E) | 6.319,86 |
EuroStoxx50-Future| 6.357,00 | |
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----------
| Schlusskurse der | Stand | Veränderung in |
| US-Indizes am Dienstag | Prozent | |
| Dow Jones(.DJI) | 52.925,15 | -0,2% |
| Nasdaq(.IXIC) | ||
| S&P 500(.SPX) | 7.503,85 | -0,4% |
----------
| Asiatische Indizes am | Kurse um 07:00 | Veränderung in |
| Mittwoch | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | ||
| Shanghai(.SSEC) | 4.011,05 | +0,5% |
| Hang Seng(.HSI) | 24.016,51 | +2,2% |
(Bericht von Stefanie Geiger, Daniela Pegna, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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08.07.26
05:22
Reuters
Frankfurt, 08. Jul (Reuters) - Der Dax(.GDAXI) wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge niedriger in den Handel starten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex nach seiner jüngsten Rally 1,4 Prozent auf 25.465 Punkte nachgegeben. Auch an der Wall Street ging es bergab. Ein Ausverkauf bei Chip-Werten setzte den Aktien zu.
Für neue Unruhe sorgte am Mittwoch die Entwicklung in Nahost. Die USA haben nach Angriffen auf drei Tanker in der Straße von Hormus eine neue Welle von Luftangriffen gegen den Iran gestartet und Teheran eine wichtige Lizenz zum Verkauf von Öl entzogen. Die Vorfälle stellen eine erhebliche Eskalation dar und gefährden den brüchigen Waffenstillstand, den beide Länder im Vormonat geschlossen hatten. Die Ölpreise sind wieder merklich im Aufwind. Seit Dienstag haben die Notierungen für Brent(LCOc1) und WTI(CLc1) rund fünfeinhalb Prozent auf 76,12 beziehungsweise 72,31 Dollar je Fass zugelegt.
In den Fokus dürften auch die Protokolle der ersten Zinssitzung der US-Notenbank unter Leitung des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh rücken. Sie werden am Abend veröffentlicht. Börsianer hoffen auf Einblicke in die internen Diskussionen über den weiteren geldpolitischen Kurs der Fed. Die Währungshüter hatten den Leitzins auf der Sitzung im Juni konstant gehalten, aber eine mögliche Straffung im Jahresverlauf avisiert. Ein Schwächeanfall am US-Jobmarkt hatte zuletzt die Spekulationen über eine Zinserhöhung gedämpft.
Wie sehr der Nahost-Krieg die Wirtschaft bremst und wie stark er die Inflation anheizt, könnte eine neue Prognose für die Weltwirtschaft zeigen, die der Internationale Währungsfonds (IWF) veröffentlichen will. Deutschland dürfte 2026 und 2027 angeschoben von staatlichen Investitionen deutlicher wachsen als in den vergangenen Jahren.
Dow Jones(.DJI): 52.925,15, -0,2%
Nasdaq(.IXIC):
S&P 500(.SPX): 7.503,85, -0,4%
Nikkei(.N225):
Shanghai(.SSEC): 4.011,05, +0,5%
Hang Seng(.HSI): 24.016,51, +2,2%
(Bericht von Stefanie Geiger, Daniela Pegna, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)