01.07.26
05:20
Reuters
Frankfurt, 01. Jul (Reuters) - Der Dax(.GDAXI) wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge wenig verändert in den Handel starten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex 1,5 Prozent höher bei 24.995,81 Punkten geschlossen. Nach dem mauen Wochenstart trieben Friedenshoffnungen und der KI-Boom die Börsen dies- und jenseits des Atlantiks erneut an.
Am Mittwoch ballt sich auf dem EZB-Forum im portugiesischen Sintra die Prominenz der Zentralbanken aus aller Welt. Auf einem Panel diskutiert EZB-Präsidentin Christine Lagarde mit den Chefs der Notenbanken von Kanada, Großbritannien und den USA. Mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen Investoren dabei den Auftritt des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. Er hat betont, die US-Notenbank werde ihrem Auftrag zur Sicherung von Preisstabilität nachkommen. Die Finanzmärkte haben dies als Wink für eine Zinserhöhung interpretiert, die schon im September oder Oktober kommen könnte.
Der Inflationsbericht für die Euro-Zone dürfte indes Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs der EZB liefern. Von Reuters befragte Experten erwarten für Juni eine Teuerungsrate von 3,0 Prozent, nach 3,2 Prozent im Mai. Bundesbankchef Joachim Nagel rechnet mit einer anhaltend erhöhten Inflation im Euroraum, da der vom Iran-Krieg ausgelöste Energiepreisschock noch nachwirke. An den Finanzmärkten wird auf eine weitere Zinserhöhung der EZB im Jahresverlauf spekuliert.
Ebenfalls zur Wochenmitte stehen die Einkaufsmanagerindizes für die Industrie in der Euro-Zone und in den USA im Juni an.
| Schlusskurse europäischer | Stand |
| Aktien-Indizes und | |
| -Futures am Dienstag | |
| Dax(.GDAXI) | 24.995,81 |
| EuroStoxx50(.STOXX50E) | 6.328,09 |
EuroStoxx50-Future| 6.356,00 | |
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----------
| Schlusskurse der | Stand | Veränderung in |
| US-Indizes am Dienstag | Prozent | |
| Dow Jones(.DJI) | 52.319,20 | +0,3% |
| Nasdaq(.IXIC) | ||
| S&P 500(.SPX) | 7.499,36 | +0,8% |
----------
| Asiatische Indizes am | Kurse um 07:00 | Veränderung in |
| Mittwoch | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 70.600,80 | +0,8% |
| Shanghai(.SSEC) | 4.138,65 | +1,1% |
| Hang Seng(.HSI) | Kein Handel |
(Bericht von Sanne Schimanski. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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01.07.26
05:20
Reuters
Frankfurt, 01. Jul (Reuters) - Der Dax(.GDAXI) wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge wenig verändert in den Handel starten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex 1,5 Prozent höher bei 24.995,81 Punkten geschlossen. Nach dem mauen Wochenstart trieben Friedenshoffnungen und der KI-Boom die Börsen dies- und jenseits des Atlantiks erneut an.
Am Mittwoch ballt sich auf dem EZB-Forum im portugiesischen Sintra die Prominenz der Zentralbanken aus aller Welt. Auf einem Panel diskutiert EZB-Präsidentin Christine Lagarde mit den Chefs der Notenbanken von Kanada, Großbritannien und den USA. Mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen Investoren dabei den Auftritt des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. Er hat betont, die US-Notenbank werde ihrem Auftrag zur Sicherung von Preisstabilität nachkommen. Die Finanzmärkte haben dies als Wink für eine Zinserhöhung interpretiert, die schon im September oder Oktober kommen könnte.
Der Inflationsbericht für die Euro-Zone dürfte indes Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs der EZB liefern. Von Reuters befragte Experten erwarten für Juni eine Teuerungsrate von 3,0 Prozent, nach 3,2 Prozent im Mai. Bundesbankchef Joachim Nagel rechnet mit einer anhaltend erhöhten Inflation im Euroraum, da der vom Iran-Krieg ausgelöste Energiepreisschock noch nachwirke. An den Finanzmärkten wird auf eine weitere Zinserhöhung der EZB im Jahresverlauf spekuliert.
Ebenfalls zur Wochenmitte stehen die Einkaufsmanagerindizes für die Industrie in der Euro-Zone und in den USA im Juni an.
(Bericht von Sanne Schimanski. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)