24.06.26
12:24
Reuters
24. Jun (Reuters) - Anleger reagieren verschnupft auf einen enttäuschenden Ausblick des US-Chipentwicklers Cerebras(CBRS.O). Die Papiere brechen im vorbörslichen US-Handel um rund 14 Prozent ein und steuern auf den tiefsten Stand seit dem Börsengang vor mehr als einem Monat zu. Damit droht ein Verlust an Marktwert von mehr als sechs Milliarden Dollar. Das Unternehmen rechnet für 2026 mit einer bereinigten Bruttomarge von 38 bis 41 Prozent, nachdem im ersten Quartal noch 47 Prozent erreicht wurden. Dieser Wert liegt zwar über den Analystenschätzungen, aber weit unter den Margen von Rivalen wie Nvidia(NVDA.O) im mittleren 70-Prozent-Bereich und AMD(AMD.O) im mittleren 50-Prozent-Bereich.
Analysten zufolge könnte die Produktion vergleichsweise großer Chips belasten sowie die Anmietung eigener Systeme von einem Kunden zur Deckung der kurzfristigen Nachfrage. Trotz des Kursrutsches hoben die Experten von Morgan Stanley das Kursziel für die Aktie auf 273 von 250 Dollar an. Entscheidend für das langfristige Wachstum seien die Verträge mit Amazon(AMZN.O) und OpenAI, konstatierte TD Cowen. Cerebras hat einen 20 Milliarden Dollar schweren Mehrjahresvertrag mit OpenAI geschlossen. Konzernchef Andrew Feldman zufolge läuft das Modell GPT 5.4 von OpenAI auf Cerebras-Chips. Zudem werde Amazon Web Services die Halbleiter der Firma bald in seinen Rechenzentren einsetzen.
(Bericht von Johann M Cherian, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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24.06.26
12:24
Reuters
Analysten zufolge könnte die Produktion vergleichsweise großer Chips belasten sowie die Anmietung eigener Systeme von einem Kunden zur Deckung der kurzfristigen Nachfrage. Trotz des Kursrutsches hoben die Experten von Morgan Stanley das Kursziel für die Aktie auf 273 von 250 Dollar an. Entscheidend für das langfristige Wachstum seien die Verträge mit Amazon(AMZN.O) und OpenAI, konstatierte TD Cowen. Cerebras hat einen 20 Milliarden Dollar schweren Mehrjahresvertrag mit OpenAI geschlossen. Konzernchef Andrew Feldman zufolge läuft das Modell GPT 5.4 von OpenAI auf Cerebras-Chips. Zudem werde Amazon Web Services die Halbleiter der Firma bald in seinen Rechenzentren einsetzen.
(Bericht von Johann M Cherian, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)