23.06.26
09:58
Reuters
23. Jun (Reuters) - Die Furcht vor einer baldigen Zinserhöhung in den USA beschert amerikanischen Technologiewerten und Chip-Konzernen vor US-Börsenstart kräftige Verluste. Anleger stellten sich zunehmend auf eine straffere Geldpolitik der US-Notenbank Fed unter ihrem neuen Chef Kevin Warsh ein. Dies setzt vor allem sogenannte Hyperscaler unter Druck, die den massiven Ausbau ihrer Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI) zunehmend über den Schuldenmarkt finanzieren. Höhere Zinsen würden diese Kredite verteuern.
Entsprechend geben die Aktien der großen Tech-Konzerne, die milliardenschwere Investitionsprogramme aufgelegt haben, nach: Die Papiere der Google-Mutter Alphabet(GOOGL.O) fallen vorbörslich um 2,6 Prozent, Meta(META.O) gibt 0,5 Prozent nach. Besonders hart traf es die Halbleiterbranche. Die Aktien von Nvidia(NVDA.O), dem wertvollsten Unternehmen der Welt, verlieren rund drei Prozent. Die Papiere der Konkurrenten AMD(AMD.O) und Intel(INTC.O) rutschen um knapp sechs beziehungsweise acht Prozent ab. Bei den Speicherchip-Herstellern geben Micron(MU.O) und SanDisk(SNDK.O) jeweils rund neun Prozent nach. Der Fonds Roundhill Memory ETF(DRAM.P) bricht um 12,5 Prozent ein.
Auch die Titel des Raumfahrt- und KI-Konzerns SpaceX(SPCX.O) steuern mit einem Minus von rund fünf Prozent auf den vierten Handelstag in Folge mit Verlusten zu. Das Unternehmen hatte sich angesichts steigender Ausgaben kürzlich zum ersten Mal über den Anleihemarkt frisches Geld besorgt und ist damit ebenfalls anfälliger für steigende Finanzierungskosten.
(Bericht von Avinash P, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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23.06.26
09:58
Reuters
Entsprechend geben die Aktien der großen Tech-Konzerne, die milliardenschwere Investitionsprogramme aufgelegt haben, nach: Die Papiere der Google-Mutter Alphabet(GOOGL.O) fallen vorbörslich um 2,6 Prozent, Meta(META.O) gibt 0,5 Prozent nach. Besonders hart traf es die Halbleiterbranche. Die Aktien von Nvidia(NVDA.O), dem wertvollsten Unternehmen der Welt, verlieren rund drei Prozent. Die Papiere der Konkurrenten AMD(AMD.O) und Intel(INTC.O) rutschen um knapp sechs beziehungsweise acht Prozent ab. Bei den Speicherchip-Herstellern geben Micron(MU.O) und SanDisk(SNDK.O) jeweils rund neun Prozent nach. Der Fonds Roundhill Memory ETF(DRAM.P) bricht um 12,5 Prozent ein.
Auch die Titel des Raumfahrt- und KI-Konzerns SpaceX(SPCX.O) steuern mit einem Minus von rund fünf Prozent auf den vierten Handelstag in Folge mit Verlusten zu. Das Unternehmen hatte sich angesichts steigender Ausgaben kürzlich zum ersten Mal über den Anleihemarkt frisches Geld besorgt und ist damit ebenfalls anfälliger für steigende Finanzierungskosten.
(Bericht von Avinash P, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)