16.06.26
13:58
Reuters
Frankfurt, 16. Jun (Reuters) - Einen Tag vor der ersten Zinsentscheidung unter dem neuen US-Notenbankchef zeigen sich die Anleger an der Wall Street vorsichtig optimistisch. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte notierte zur Eröffnung am Dienstag gut ein halbes Prozent höher bei 51.964 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) lag knapp im Plus bei 7563 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) rückte um 0,3 Prozent auf 26.760 Stellen vor.
Es wird allgemein erwartet, dass die US-Notenbank Fed bei ihrer Entscheidung am Mittwoch die Zinsen in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belässt. Im Mittelpunkt stehen zugleich die Äußerungen des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh zum künftigen geldpolitischen Kurs. "Hatten die Märkte nach der letzten Sitzung noch Zinssenkungen erwartet, rechnen sie nun mit Zinserhöhungen", sagte Nate Hyde, Portfoliomanager bei Insight Investment. Die Aussicht auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran gebe Warsh jedoch die Möglichkeit, "einen gemäßigteren Ton anzuschlagen als noch vergangene Woche."
Im Technologiesektor sorgte erneut SpaceX(SPCX.O) für Aufsehen. Die Aktie des erst kürzlich an die Börse gegangenen Konzerns von Elon Musk stieg um zwölf Prozent und war damit auf Kurs, Amazon(AMZN.O) beim Börsenwert zu überholen. SpaceX hatte die Übernahme des KI-Startups Anysphere für 60 Milliarden Dollar angekündigt.
Die Aussicht auf eine Übernahme im KI-Sektor beflügelte auch die Papiere des Chipkonzerns Qualcomm(QCOM.O). Qualcomm sei in Gesprächen über den Kauf des KI-Chip-Startups Tenstorrent, berichtete die Online-Publikation "The Information". Die Qualcomm-Aktien kletterten daraufhin um 3,5 Prozent.
Anleger griffen auch bei Robinhood(HOOD.O) zu, was die Aktien des Online-Brokers um gut ein Prozent ins Plus hievte. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben zehn Prozent seiner Vollzeitstellen abbauen.
(Bericht von Sanne Schimanski. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Frankfurt, 16. Jun (Reuters) - Einen Tag vor der ersten Zinsentscheidung unter dem neuen US-Notenbankchef zeigen sich die Anleger an der Wall Street vorsichtig optimistisch. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte notierte zur Eröffnung am Dienstag gut ein halbes Prozent höher bei 51.964 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) lag knapp im Plus bei 7563 Zählern. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) rückte um 0,3 Prozent auf 26.760 Stellen vor. Es wird allgemein erwartet, dass die US-Notenbank Fed bei ihrer Entscheidung am Mittwoch die Zinsen in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belässt. Im Mittelpunkt stehen zugleich die Äußerungen des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh zum künftigen geldpolitischen Kurs. "Hatten die Märkte nach der letzten Sitzung noch Zinssenkungen erwartet, rechnen sie nun mit Zinserhöhungen", sagte Nate Hyde, Portfoliomanager bei Insight Investment. Die Aussicht auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran gebe Warsh jedoch die Möglichkeit, "einen gemäßigteren Ton anzuschlagen als noch vergangene Woche." Im Technologiesektor sorgte erneut SpaceX(SPCX.O) für Aufsehen. Die Aktie des erst kürzlich an die Börse gegangenen Konzerns von Elon Musk stieg um zwölf Prozent und war damit auf Kurs, Amazon(AMZN.O) beim Börsenwert zu überholen. SpaceX hatte die Übernahme des KI-Startups Anysphere für 60 Milliarden Dollar angekündigt. Die Aussicht auf eine Übernahme im KI-Sektor beflügelte auch die Papiere des Chipkonzerns Qualcomm(QCOM.O). Qualcomm sei in Gesprächen über den Kauf des KI-Chip-Startups Tenstorrent, berichtete die Online-Publikation "The Information". Die Qualcomm-Aktien kletterten daraufhin um 3,5 Prozent. Anleger griffen auch bei Robinhood(HOOD.O) zu, was die Aktien des Online-Brokers um gut ein Prozent ins Plus hievte. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben zehn Prozent seiner Vollzeitstellen abbauen.
(Bericht von Sanne Schimanski. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)