05.06.26
07:35
Reuters
Frankfurt, 05. Jun (Reuters) - Gewinnmitnahmen bei Tech-Aktien und die Pattsituation im Nahost-Konflikt haben den Dax(.GDAXI) zum Wochenschluss belastet. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung am Freitag 0,2 Prozent tiefer bei 24.881,87 Punkten.
Die Gewinnmitnahmen nach dem negativ aufgenommenen Finanzbericht des US-Chipkonzerns Broadcom(AVGO.O) gingen in den zweiten Tag. Die Aktien von deutschen Technologieunternehmen wie Infineon(IFXGn.DE), Aixtron(AIXGn.DE) und Suss Microtec(SMHNn.DE) büßten zwischen fünf und 5,5 Prozent ein. "Da die Berichtssaison der KI-Infrastrukturunternehmen vorerst abgeschlossen ist, pausiert der entscheidende Kurstreiber stetig steigender Gewinnprognosen bis Mitte Juli", schrieben die Experten der französischen Großbank BNP Paribas.
Die ersehnte Einigung im Iran-Krieg blieb indes aus. Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz lehnte eine Waffenruhe im Libanon ab, während Israel einen Truppenabzug ausschloss. Der Iran macht ein Ende der israelischen Angriffe im Libanon zur Bedingung für ein Friedensabkommen mit den USA. "Zwischen geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten über den weiteren Kurs der Notenbanken fehlt vielen Investoren ein verlässlicher Kompass", sagte Timo Emden vom Analysehaus Emden Research.
Daher warten Anleger nun mit Spannung auf die US-Arbeitsmarktdaten für Mai, die um 14.30 Uhr (MESZ) veröffentlicht werden. Ein starker Arbeitsmarktbericht dürfte für sich genommen keine Zinsanhebung der US-Notenbank Fed auslösen, sagte Jochen Stanzl, Chefanalyst der Consorsbank. "Allerdings könnte er der sprichwörtliche Tropfen sein, der das Fass in Sachen Zinsangst zum Überlaufen bringt."
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
05.06.26
07:35
Reuters
Frankfurt, 05. Jun (Reuters) - Gewinnmitnahmen bei Tech-Aktien und die Pattsituation im Nahost-Konflikt haben den Dax(.GDAXI) zum Wochenschluss belastet. Der deutsche Leitindex notierte zur Eröffnung am Freitag 0,2 Prozent tiefer bei 24.881,87 Punkten.
Die Gewinnmitnahmen nach dem negativ aufgenommenen Finanzbericht des US-Chipkonzerns Broadcom(AVGO.O) gingen in den zweiten Tag. Die Aktien von deutschen Technologieunternehmen wie Infineon(IFXGn.DE), Aixtron(AIXGn.DE) und Suss Microtec(SMHNn.DE) büßten zwischen fünf und 5,5 Prozent ein. "Da die Berichtssaison der KI-Infrastrukturunternehmen vorerst abgeschlossen ist, pausiert der entscheidende Kurstreiber stetig steigender Gewinnprognosen bis Mitte Juli", schrieben die Experten der französischen Großbank BNP Paribas.
Die ersehnte Einigung im Iran-Krieg blieb indes aus. Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz lehnte eine Waffenruhe im Libanon ab, während Israel einen Truppenabzug ausschloss. Der Iran macht ein Ende der israelischen Angriffe im Libanon zur Bedingung für ein Friedensabkommen mit den USA. "Zwischen geopolitischen Spannungen und Unsicherheiten über den weiteren Kurs der Notenbanken fehlt vielen Investoren ein verlässlicher Kompass", sagte Timo Emden vom Analysehaus Emden Research.
Daher warten Anleger nun mit Spannung auf die US-Arbeitsmarktdaten für Mai, die um 14.30 Uhr (MESZ) veröffentlicht werden. Ein starker Arbeitsmarktbericht dürfte für sich genommen keine Zinsanhebung der US-Notenbank Fed auslösen, sagte Jochen Stanzl, Chefanalyst der Consorsbank. "Allerdings könnte er der sprichwörtliche Tropfen sein, der das Fass in Sachen Zinsangst zum Überlaufen bringt."
(Bericht von Sanne Schimanski, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)