13.03.26
09:10
Reuters
Frankfurt, 13. Mrz (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
10.10 Uhr - Ein positiver Analystenkommentar hat Zalando an die Dax-Spitze getrieben. Die Titel des größten Online-Modehändlers in Europa steigen um mehr als fünf Prozent. Die Experten von Bernstein haben sie auf "Market-Perform" nach zuvor "Underperform" hochgestuft und das Kursziel auf 25 von 23 Euro angehoben. Zur Begründung hieß es, das Chance-Risiko-Verhältnis sei nun ausgewogener. Der Aktienpreis sei im vergangenen Jahr deutlich gefallen und auch die Gewinnerwartungen am Markt seien inzwischen auf ein realistischeres Niveau gesunken. Zudem habe die Geschäftsleitung mit einem Aktienrückkaufprogramm begonnen, Kapital an die Aktionäre auszuschütten. Risiken blieben jedoch bestehen. "Wir bevorzugen weiterhin höherwertige Modehändler wie Inditex und Next", schrieben die Bernstein-Analysten. "Zalando halten wir im Grunde für ein Warenhaus, das sich kaum von anderen unterscheidet."
08.00 Uhr - Auf der Suche nach sicheren Häfen greifen die Anleger weiter bei der US-Währung zu. Der Dollar-Index steigt in der Spitze um 0,3 Prozent auf 100,02 Punkte, den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten. Seit die USA und Israel vor knapp zwei Wochen ihre Luftangriffe auf den Iran gestartet haben, hat der Dollar-Index fast 2,5 Prozent zugelegt. Da durch den Konflikt die Ölpreise rasant angezogen sind, spekulieren Anleger auf eine neue Inflationswelle. Potenzielle Zinssenkungen der US-Notenbank wären damit wohl erst einmal vom Tisch. Attraktiv ist der Dollar für viele Anleger auch deshalb, weil die USA als bedeutender Ölproduzent besser in der Lage sind, Energiepreisschocks zu verkraften als andere Regionen, die wie etwa die Euro-Zone auf Importe angewiesen sind. Für die Gemeinschaftswährung geht es zum Wochenschluss erneut bergab. Mit einem Minus von 0,4 Prozent auf 1,1471 Dollar notiert der Euro auf dem niedrigsten Stand seit Anfang November. "Die erhöhte Risikoaversion hält den Euro gegenüber dem US-Dollar in Schach und auch von technischer Seite kann noch keine Entwarnung gegeben werden", prognostizieren die Analysten der Helaba.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
13.03.26
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10.10 Uhr - Ein positiver Analystenkommentar hat Zalando an die Dax-Spitze getrieben. Die Titel des größten Online-Modehändlers in Europa steigen um mehr als fünf Prozent. Die Experten von Bernstein haben sie auf "Market-Perform" nach zuvor "Underperform" hochgestuft und das Kursziel auf 25 von 23 Euro angehoben. Zur Begründung hieß es, das Chance-Risiko-Verhältnis sei nun ausgewogener. Der Aktienpreis sei im vergangenen Jahr deutlich gefallen und auch die Gewinnerwartungen am Markt seien inzwischen auf ein realistischeres Niveau gesunken. Zudem habe die Geschäftsleitung mit einem Aktienrückkaufprogramm begonnen, Kapital an die Aktionäre auszuschütten. Risiken blieben jedoch bestehen. "Wir bevorzugen weiterhin höherwertige Modehändler wie Inditex und Next", schrieben die Bernstein-Analysten. "Zalando halten wir im Grunde für ein Warenhaus, das sich kaum von anderen unterscheidet."
08.00 Uhr - Auf der Suche nach sicheren Häfen greifen die Anleger weiter bei der US-Währung zu. Der Dollar-Index steigt in der Spitze um 0,3 Prozent auf 100,02 Punkte, den höchsten Stand seit mehr als drei Monaten. Seit die USA und Israel vor knapp zwei Wochen ihre Luftangriffe auf den Iran gestartet haben, hat der Dollar-Index fast 2,5 Prozent zugelegt. Da durch den Konflikt die Ölpreise rasant angezogen sind, spekulieren Anleger auf eine neue Inflationswelle. Potenzielle Zinssenkungen der US-Notenbank wären damit wohl erst einmal vom Tisch. Attraktiv ist der Dollar für viele Anleger auch deshalb, weil die USA als bedeutender Ölproduzent besser in der Lage sind, Energiepreisschocks zu verkraften als andere Regionen, die wie etwa die Euro-Zone auf Importe angewiesen sind. Für die Gemeinschaftswährung geht es zum Wochenschluss erneut bergab. Mit einem Minus von 0,4 Prozent auf 1,1471 Dollar notiert der Euro auf dem niedrigsten Stand seit Anfang November. "Die erhöhte Risikoaversion hält den Euro gegenüber dem US-Dollar in Schach und auch von technischer Seite kann noch keine Entwarnung gegeben werden", prognostizieren die Analysten der Helaba.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)