Von Redaktion
Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich heute uneinheitlich. Der DAX liegt nahezu unverändert, während der Euro Stoxx 50 rund 0,4 Prozent nachgibt. An der Wall Street überwiegen ebenfalls leichte Verluste: Der S&P 500 verliert rund 0,3 Prozent, der Dow Jones rund 0,6 Prozent. Der US Tech 100 notiert dagegen nahezu unverändert. Aus Japan kamen schwächere Vorgaben, der Nikkei schloss 0,6 Prozent tiefer.
Der Anleihemarkt rückt heute wieder in den Fokus: Laut Bloomberg ist die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen auf den höchsten Stand seit 2002 gestiegen, während zehnjährige US-Treasuries bei rund 5,26 Prozent rentieren.
Daneben sorgen die Börsenpläne von Anthropic für Aufmerksamkeit im Technologiesektor. Reuters berichtet von Optimismus rund um den geplanten Börsengang. Gleichzeitig zeigen die Geschäftszahlen, wie kapitalintensiv das KI-Geschäft ist: Laut Financial Times verbuchte Anthropic im vergangenen Jahr bei 4,6 Milliarden Dollar Umsatz einen Verlust von 8 Milliarden Dollar.
Der Ölpreis gibt dagegen erneut nach. Brent verliert rund 1,7 Prozent. Laut Bloomberg ist Brent wieder unter die Marke von 105 US-Dollar gefallen.
Bei den Einzelwerten führt Infineon im DAX mit einem Plus von rund 5,5 Prozent, Siemens Energy gewinnt knapp 4 Prozent. Unter Druck stehen Fresenius mit minus 5,2 Prozent und BMW mit minus 4,4 Prozent. In den USA gehören Lumentum mit plus 6,4 Prozent und Arm mit plus 5,5 Prozent zu den stärkeren Titeln, während Walmart rund 2,8 Prozent verliert.
Bei den Edelmetallen geht es dagegen nach oben. Gold gewinnt rund 0,8 Prozent, Silber legt rund 0,4 Prozent zu. Bitcoin verliert rund 0,5 Prozent.
Fazit: Der DAX hält sich nahezu unverändert, während die US-Börsen überwiegend leicht nachgeben. Die Börsenpläne von Anthropic und die gestiegenen US-Anleiherenditen stehen im Fokus, während der Ölpreis weiter nachgibt.
