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Baader Trading: Die offizielle Kurs- und Handelsplattform der Baader Bank

In der neuen Woche dominieren die Quartalszahlen: Tesla, Alphabet und SAP öffnen die Bücher. Zudem stehen das ZEW-Klima und globale PMIs im Fokus.
Wochenkalender KW 30: Tech-Giganten und SAP legen Zahlen vor
18.07.2608:00
Termine

Montag, 20.07.

Die Woche startet mit den deutschen Erzeugerpreisen für den Monat Juni. Dieser Indikator gilt als wichtiger Vorbote für die allgemeine Inflationsentwicklung auf Verbraucherebene.
Anleger achten darauf, ob sich der Preisdruck auf Herstellerebene weiter abschwächt. Ein rückläufiger Trend könnte der Europäischen Zentralbank (EZB) mittelfristig mehr Spielraum für geldpolitische Lockerungen geben.
In Asien blicken Investoren auf die People's Bank of China (PBoC). Die Festlegung der ein- und fünfjährigen Loan Prime Rates gibt Aufschluss über die geldpolitische Ausrichtung Pekings.
Angesichts der jüngsten konjunkturellen Schwäche in China beobachten Marktteilnehmer genau, ob weitere stimulierende Maßnahmen ergriffen werden. Dies ist insbesondere für exportorientierte deutsche Unternehmen aus dem Industrie- und Automobilsektor von hoher Relevanz.

Dienstag, 21.07.

Am Vormittag rückt das ZEW-Geschäftsklima für den Juli in den Fokus. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung befragt dafür rund 300 Finanzexperten zu ihren mittelfristigen Erwartungen für die deutsche Wirtschaft.
Das Barometer wird am Markt genau beobachtet, da es wichtige Hinweise auf die Stimmung der institutionellen Investoren und die wirtschaftliche Perspektive der größten Volkswirtschaft der Eurozone liefert.

Mittwoch, 22.07.

Am Abend nach US-Börsenschluss nimmt die amerikanische Berichtssaison richtig Fahrt auf. Mit Tesla und Alphabet präsentieren gleich zwei Schwergewichte der sogenannten "Magnificent Seven" ihre Ergebnisse für das zweite Quartal.
Bei Alphabet liegt das Hauptaugenmerk der Anleger auf den Werbeeinnahmen und den Investitionen in Künstliche Intelligenz. Bei Tesla stehen die Margenentwicklung und mögliche Updates zur Fahrzeugauslieferung im Mittelpunkt, nachdem der Preiswettbewerb in der Autobranche zuletzt intensiv geführt wurde.
Auch im DAX gibt es frische Daten: Die Deutsche Börse legt ihre Bilanz vor. Investoren bewerten, inwiefern das Marktumfeld mit anhaltender Volatilität und dem aktuellen Zinsniveau dem Handelsplatzbetreiber solide Geschäfte beschert hat.

Donnerstag, 23.07.

Das Highlight für den deutschen Markt steht am Donnerstag an: SAP veröffentlicht seine Quartalszahlen. Als wertvollstes DAX-Unternehmen hat die Entwicklung der Aktie erheblichen Einfluss auf den Leitindex.
Im Zentrum des Interesses steht das Cloud-Wachstum der Walldorfer. Anleger suchen nach Bestätigungen, dass die Transformation zum Cloud-Anbieter weiterhin nach Plan verläuft und die Restrukturierungsmaßnahmen der vergangenen Monate greifen.
In den USA zieht nachbörslich Intel die Blicke auf sich. Die Zahlen des Halbleiter-Konzerns geben Aufschluss über die weltweite Nachfrage im PC- und Servermarkt und liefern wichtige Puzzleteile für die gesamte europäische und amerikanische Tech-Branche.
Zuvor gewähren in Europa bereits Branchenriesen wie TotalEnergies und BNP Paribas Einblicke in ihre Geschäftsentwicklung, was Impulse für den Euro Stoxx 50 liefern dürfte.

Freitag, 24.07.

Zum Wochenabschluss liefert Volkswagen seine Ergebnisse für das abgelaufene Halbjahr. Der Autobauer agiert derzeit in einem anspruchsvollen Marktumfeld, das vom Übergang zur Elektromobilität geprägt ist.
Investoren werden besonders auf die Profitabilität der Volumenmarken, die Nachfrage in den Kernmärkten und den finanziellen Ausblick für das zweite Halbjahr achten.
Auf makroökonomischer Ebene dominiert am Freitag die Veröffentlichung der vorläufigen Einkaufsmanagerindizes (PMIs) für Deutschland, die Eurozone und die USA.
Diese Frühindikatoren messen die wirtschaftliche Aktivität im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Dienstleistungssektor. Sie sind verlässliche Gradmesser für die Konjunkturentwicklung und haben das Potenzial, kurz vor dem Wochenende richtungsweisende Impulse für die Märkte zu setzen.