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Baader Trading: Die offizielle Kurs- und Handelsplattform der Baader Bank

In der KW 21 blickt der Markt gebannt auf die Quartalszahlen von Nvidia und Walmart. Zudem stehen US-Makrodaten sowie DAX-Hauptversammlungen an.
Wochenkalender KW 21: Nvidia, Walmart und DAX-HVs im Fokus
16.05.2608:01
Termine

Montag, 18.05.

Die Handelswoche beginnt mit einem genauen Blick nach Asien. Bereits in der Nacht veröffentlicht China wichtige Konjunkturindikatoren für den Monat April, darunter die Daten zur Industrieproduktion und den Einzelhandelsumsätzen.

Für Anleger in Europa besitzen diese Zahlen eine hohe Relevanz. Sie geben Aufschluss über das konjunkturelle Momentum der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Insbesondere exportorientierte DAX-Titel aus dem Automobil- und Chemiesektor reagieren sensibel auf Veränderungen der chinesischen Binnennachfrage und Industrieproduktivität.

Dienstag, 19.05.

Am Dienstagnachmittag stehen Daten zu den Verkäufen bestehender US-Häuser (Existing Home Sales) für den Monat April an. Der Immobilienmarkt gilt als stark zinssensibler Sektor und wird von den Marktteilnehmern als Frühindikator für die US-Verbraucherstimmung gewertet.

Gleichzeitig liefern diese Daten wertvolle Erkenntnisse darüber, wie stark die bisherige Zinspolitik der US-Notenbank Fed in die Realwirtschaft durchschlägt. Abgerundet wird das Bild durch den NAHB-Hausmarktindex, der die Stimmung der Bauunternehmen abbildet.

Auf Unternehmensebene rückt das US-Bankenschwergewicht JPMorgan Chase in den Blickpunkt. Auf der jährlichen Hauptversammlung dürften Anleger insbesondere auf Aussagen des Managements zur zukünftigen Kreditvergabe, zur Margenentwicklung und zur allgemeinen Verfassung des US-Verbrauchers achten.

Mittwoch, 20.05.

Das absolute Highlight der Woche erwartet die Märkte nach US-Börsenschluss: Nvidia legt die Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal 2026 vor. Der Halbleiterkonzern gilt als der unangefochtene Taktgeber für das Thema Künstliche Intelligenz.

Anleger werden nicht nur Umsatz und Gewinn genau prüfen, sondern vor allem die Erlöse im Rechenzentrumsgeschäft (Data Center) und den Ausblick auf die kommenden Quartale. Die Zahlen haben das Potenzial, den gesamten Technologiesektor und das globale Risikosentiment maßgeblich zu bewegen.

In Deutschland lädt die Commerzbank am Morgen zu ihrer jährlichen Hauptversammlung. Im Zentrum des Interesses stehen die strategische Ausrichtung im aktuellen Zinsumfeld, die Kostendisziplin sowie Entscheidungen über geplante Ausschüttungen und Aktienrückkaufprogramme.

Am Morgen veröffentlicht Großbritannien zudem die Verbraucherpreise (CPI) für April. Diese Daten sind entscheidend für den künftigen geldpolitischen Kurs der Bank of England und strahlen oftmals auch auf die Erwartungshaltung gegenüber der EZB aus.

Donnerstag, 21.05.

Vor Handelsstart an der Wall Street öffnet der Einzelhandelsriese Walmart seine Bücher. Die Zahlen gelten als essenzieller Indikator für die Gesundheit des US-Konsumenten, der rund zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmacht.

Investoren achten hier besonders auf das Kaufverhalten: Verschiebt sich die Nachfrage hin zu günstigeren Produkten? Wie entwickeln sich die Margen angesichts von Lohn- und Logistikkosten? Der Ausblick von Walmart wird oft als Barometer für die gesamte US-Wirtschaft gelesen.

Hierzulande blicken Aktionäre auf die Hauptversammlung von Deutschlands größtem Immobilienkonzern Vonovia. Wichtige Themen sind der Umgang mit dem hohen Zinsniveau, der Fortschritt beim geplanten Schuldenabbau durch Immobilienverkäufe sowie die Dividendenstrategie.

Freitag, 22.05.

Zum Wochenausklang hält der Gesundheitskonzern Fresenius sein Aktionärstreffen ab. Nach zahlreichen Restrukturierungen in der jüngsten Vergangenheit werden die Anleger den Fokus auf die weitere operative Umsetzung, die Entschuldung und das Wachstum der Kerngeschäftsfelder legen.

Am Nachmittag veröffentlicht die Universität Michigan die endgültigen Daten zum US-Verbrauchervertrauen im Mai. Neben der generellen Stimmungslage stehen hier vor allem die ermittelten Inflationserwartungen der Konsumenten im Blickpunkt, welche die US-Notenbank bei ihrer Zinspolitik stark berücksichtigt.