30.10.26
11:28
Reuters
Frankfurt, 30. Okt (Reuters) - Für die geplante Einführung des digitalen Euro(EUR=) hat die Europäische Zentralbank (EZB) zwei europäische Telekomkonzerne als Technologiepartner ausgewählt. Den Zuschlag erhielten die Deutsche Telekom(DTEGn.DE) und Telefonica(TEF.MC) aus Spanien, teilte die Notenbank am Freitag mit. Die beiden Unternehmen stellen demnach die Netzwerk-Infrastruktur für die Cyberdevise zur Verfügung. "Alle Zahlungsdienstleister, die den digitalen Euro anbieten, haben die Möglichkeit, sich über einen der beiden Dienstleister an das System des digitalen Euro anzubinden."
Die EZB will im kommenden Jahr mit der Pilotphase des digitalen Euro starten. Die offizielle Einführung wird 2029 erwartet. Die virtuelle Version der Gemeinschaftswährung soll das Euro-Bargeld ergänzen, aber nicht ersetzen. Über eine EZB-App soll die Cyberdevise nutzbar sein. Mit ihr will Europa von US-Zahlungsabwicklern wie PayPal(PYPL.O), Apple Pay(AAPL.O), Mastercard(MA.N) oder Visa(V.N) unabhängiger werden.
(Bericht von Hakan Ersen. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
30.10.26
11:28
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Frankfurt, 30. Okt (Reuters) - Für die geplante Einführung des digitalen Euro(EUR=) hat die Europäische Zentralbank (EZB) zwei europäische Telekomkonzerne als Technologiepartner ausgewählt. Den Zuschlag erhielten die Deutsche Telekom(DTEGn.DE) und Telefonica(TEF.MC) aus Spanien, teilte die Notenbank am Freitag mit. Die beiden Unternehmen stellen demnach die Netzwerk-Infrastruktur für die Cyberdevise zur Verfügung. "Alle Zahlungsdienstleister, die den digitalen Euro anbieten, haben die Möglichkeit, sich über einen der beiden Dienstleister an das System des digitalen Euro anzubinden."
Die EZB will im kommenden Jahr mit der Pilotphase des digitalen Euro starten. Die offizielle Einführung wird 2029 erwartet. Die virtuelle Version der Gemeinschaftswährung soll das Euro-Bargeld ergänzen, aber nicht ersetzen. Über eine EZB-App soll die Cyberdevise nutzbar sein. Mit ihr will Europa von US-Zahlungsabwicklern wie PayPal(PYPL.O), Apple Pay(AAPL.O), Mastercard(MA.N) oder Visa(V.N) unabhängiger werden.
(Bericht von Hakan Ersen. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)