16.10.26
06:52
Reuters
Frankfurt, 16. Okt (Reuters) - Die asiatischen Börsen sind am Freitag nach dem heftigen Ausverkauf bei Technologieaktien größtenteils auf Erholungskurs gegangen. Der japanische Nikkei(.N225)-Index stieg nach einer sechstägigen Verlustserie wieder an und legte um 1,4 Prozent auf 65.349 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte dank festerer Bankenwerte 1,7 Prozent höher. Auf Wochensicht steuerten beide jedoch auf Verluste zu, da die Anleger wegen zunehmender Zweifel an den Finanzierungskosten für Künstliche Intelligenz (KI) Technologieaktien aus den Depots geworfen hatten.
"Die Aktien erholten sich, da die Anleger nach den starken Verlusten am Vortag wieder zugriffen. Es gab keine anderen Gründe für die Gewinne", sagte Daisuke Hashizume, leitender Stratege bei Daiwa Securities. Die Aktien des Chip-Ausrüsters Tokyo Electron (8035.T) stiegen um rund zwei Prozent, die des Speicherchip-Herstellers Kioxia(285A.T) um mehr als drei Prozent und die des Technologie-Investors SoftBank Group (9984.T) um 1,3 Prozent.
Der Vorsitzende der US-Notenbank, Kevin Warsh, sagte am Freitag auf der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Bangkok, er sei optimistisch hinsichtlich der Auswirkungen von KI. Er glaube, dass sie die Realwirtschaft verändern werde, aber ihre kurzfristigen Auswirkungen auf die Beschäftigung seien ungewiss. Die Marktteilnehmer hielten sich jedoch mit größeren Engagements vor der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen und den US-Zwischenwahlen im nächsten Monat zurück. Die Aktienmärkte in China drehten im Handelsverlauf ins Minus. Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 0,5 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,6 Prozent.
Die Börse in Jakarta(.JKSE) stürzte um elf Prozent ab, nachdem der Indexanbieter MSCI den Status Indonesiens als Schwellenland in Frage gestellt hatte. Damit steuert der Index auf seinen stärksten Tagesverlust seit Januar 1998 zu. Zeitweise wurde der Handel angehalten. Ob ein Land als Schwellenland geführt wird, legt MSCI anhand von Kriterien wie Marktzugang, Liquidität und Regulierung fest. Die Auswirkungen auf die Investitionen könnten erheblich sein.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Freitag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 65.563,88 | +1,8% |
| Topix(.TOPX) | 4.072,12 | +1,8% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.710,96 | +0,1% |
| CSI300(.CSI300) | 4.163,13 | -0,1% |
| Hang Seng(.HIS) | 24.268,58 | +0,9% |
| Kospi(.KS11) | 5.719,33 | +3,0% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1223 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3294 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 157,83 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8270 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,6887 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.337,50 |
(Bericht von Junko Fujita, Anika Ross, redigiert von Elke Ahlswede. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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16.10.26
06:52
Reuters
Frankfurt, 16. Okt (Reuters) - Die asiatischen Börsen sind am Freitag nach dem heftigen Ausverkauf bei Technologieaktien größtenteils auf Erholungskurs gegangen. Der japanische Nikkei(.N225)-Index stieg nach einer sechstägigen Verlustserie wieder an und legte um 1,4 Prozent auf 65.349 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) notierte dank festerer Bankenwerte 1,7 Prozent höher. Auf Wochensicht steuerten beide jedoch auf Verluste zu, da die Anleger wegen zunehmender Zweifel an den Finanzierungskosten für Künstliche Intelligenz (KI) Technologieaktien aus den Depots geworfen hatten.
"Die Aktien erholten sich, da die Anleger nach den starken Verlusten am Vortag wieder zugriffen. Es gab keine anderen Gründe für die Gewinne", sagte Daisuke Hashizume, leitender Stratege bei Daiwa Securities. Die Aktien des Chip-Ausrüsters Tokyo Electron (8035.T) stiegen um rund zwei Prozent, die des Speicherchip-Herstellers Kioxia(285A.T) um mehr als drei Prozent und die des Technologie-Investors SoftBank Group (9984.T) um 1,3 Prozent.
Der Vorsitzende der US-Notenbank, Kevin Warsh, sagte am Freitag auf der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Bangkok, er sei optimistisch hinsichtlich der Auswirkungen von KI. Er glaube, dass sie die Realwirtschaft verändern werde, aber ihre kurzfristigen Auswirkungen auf die Beschäftigung seien ungewiss. Die Marktteilnehmer hielten sich jedoch mit größeren Engagements vor der Veröffentlichung der Unternehmenszahlen und den US-Zwischenwahlen im nächsten Monat zurück. Die Aktienmärkte in China drehten im Handelsverlauf ins Minus. Die Börse Shanghai(.SSEC) verlor 0,5 Prozent. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) fiel um 0,6 Prozent.
Die Börse in Jakarta(.JKSE) stürzte um elf Prozent ab, nachdem der Indexanbieter MSCI den Status Indonesiens als Schwellenland in Frage gestellt hatte. Damit steuert der Index auf seinen stärksten Tagesverlust seit Januar 1998 zu. Zeitweise wurde der Handel angehalten. Ob ein Land als Schwellenland geführt wird, legt MSCI anhand von Kriterien wie Marktzugang, Liquidität und Regulierung fest. Die Auswirkungen auf die Investitionen könnten erheblich sein.
(Bericht von Junko Fujita, Anika Ross, redigiert von Elke Ahlswede. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)