14.10.26
06:55
Reuters
| * Nikkei-Index stabil |
| * China Börsen weiter unter Druck |
| * Anleger verhalten vor US-Inflationsdaten |
| Tokio/Shanghai, 14. Okt (Reuters) - Nach dem jüngsten |
| Ausverkauf im KI-Sektor sind die Anleger an den asiatischen |
| Aktienmärkten zur Wochenmitte in Deckung geblieben. Während die |
| Börse in Tokio sich zunächst fester zeigte, gaben die Kurse an |
| den Handelsplätzen in China und Südkorea nach. Anleger trieb |
| weiter der Wettbewerbsdruck im Halbleitersektor um. Zugleich |
| hielten sich Börsianer im Vorfeld der anstehenden |
| US-Inflationsdaten zurück. Auf die Stimmung drückten zudem die |
| erneut anziehenden Ölpreise. |
In Tokio gab der Nikkei-Index(.N225) am Mittwoch anfängliche Gewinne wieder ab und hielt sich mit 67.793 Punkten stabil. Der südkoreanische Kospi(.KS11) rutschte dagegen erneut leicht ins Minus, nachdem er am Vortag mehr als fünf Prozent eingebüßt hatte. Die unter die Räder gekommenen Chiphersteller Samsung Electronics(005930.KS) und SK Hynix(000660.KS) legten dagegen leicht zu. Seit seinem Rekordhoch im Juni hat der Kospi gut ein Drittel an Wert eingebüßt.
An den chinesischen Aktienmärkten gaben dagegen erneut Aktien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz nach. Der CSI300-Index(.CSI300) und die Börse in Shanghai(.SSEC) verloren jeweils rund ein Prozent. Investoren trieben zudem gemischte Daten zur inländischen Inflation um. Während die chinesischen Erzeugerpreise im September so schnell gestiegen sind wie seit über vier Jahren nicht mehr, blieb die Verbraucherpreisinflation unter den Erwartungen. Höhere Öl- und Rohstoffpreise trieben die Produktionskosten in die Höhe; zugleich dämmte die schwache Binnennachfrage den allgemeinen Preisdruck ein.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Mittwoch | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 67.793,00 | +0,0% |
| Topix(.TOPX) | 4.098,22 | -0,3% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.772,63 | -0,7% |
| CSI300(.CSI300) | 4.228,37 | -1,1% |
| Hang Seng(.HSI) | 24.394,39 | +0,2% |
| Kospi(.KS11) | 5.984,93 | -0,8% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1204 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3268 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 158,32 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8321 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,6922 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.338,70 |
(Bericht von Junko Fujita, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
| 1 | Weitere Marktberichte unter Doppelklick [.CDE] [.FDE] [.NDE] [.TDE] | 1 |
14.10.26
06:55
Reuters
Tokio/Shanghai, 14. Okt (Reuters) - Nach dem jüngsten Ausverkauf im KI-Sektor sind die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten zur Wochenmitte in Deckung geblieben. Während die Börse in Tokio sich zunächst fester zeigte, gaben die Kurse an den Handelsplätzen in China und Südkorea nach. Anleger trieb weiter der Wettbewerbsdruck im Halbleitersektor um. Zugleich hielten sich Börsianer im Vorfeld der anstehenden US-Inflationsdaten zurück. Auf die Stimmung drückten zudem die erneut anziehenden Ölpreise.
In Tokio gab der Nikkei-Index(.N225) am Mittwoch anfängliche Gewinne wieder ab und hielt sich mit 67.793 Punkten stabil. Der südkoreanische Kospi(.KS11) rutschte dagegen erneut leicht ins Minus, nachdem er am Vortag mehr als fünf Prozent eingebüßt hatte. Die unter die Räder gekommenen Chiphersteller Samsung Electronics(005930.KS) und SK Hynix(000660.KS) legten dagegen leicht zu. Seit seinem Rekordhoch im Juni hat der Kospi gut ein Drittel an Wert eingebüßt.
An den chinesischen Aktienmärkten gaben dagegen erneut Aktien aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz nach. Der CSI300-Index(.CSI300) und die Börse in Shanghai(.SSEC) verloren jeweils rund ein Prozent. Investoren trieben zudem gemischte Daten zur inländischen Inflation um. Während die chinesischen Erzeugerpreise im September so schnell gestiegen sind wie seit über vier Jahren nicht mehr, blieb die Verbraucherpreisinflation unter den Erwartungen. Höhere Öl- und Rohstoffpreise trieben die Produktionskosten in die Höhe; zugleich dämmte die schwache Binnennachfrage den allgemeinen Preisdruck ein.
(Bericht von Junko Fujita, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)