06.10.26
12:57
Reuters
06. Okt (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.50 Uhr - Ein milliardenschwerer Stromliefervertrag mit der Alphabet-Tochter Google(GOOGL.O) gibt Constellation Energy(CEG.O) Auftrieb. Die Titel des größten Betreibers von Atomkraftwerken in den USA springen vorbörslich um mehr als neun Prozent nach oben. Die Vereinbarung umfasse die Lieferung von 3590 Megawatt, teilten die Unternehmen mit. Dabei soll die Leistung von elf Atomkraftwerken in den Bundesstaaten Illinois, Pennsylvania und New Jersey erhöht werden. Constellation werde im Zuge des Abkommens mehr als 4,3 Milliarden Dollar investieren. Die erste Stromlieferung aus den leistungsgesteigerten Anlagen wird für 2028 erwartet. Die Vereinbarung ist eine Reaktion auf den Vorschlag des größten US-Netzbetreibers PJM, dass Rechenzentren entweder ihre eigene Stromversorgung sicherstellen oder in Spitzenzeiten vom Netz genommen werden.
11.18 Uhr - Sorgen über die hohe Verschuldung in Frankreich halten den Euro in der Nähe seines 17-Monats-Tiefs. Die Gemeinschaftswährung(EUR=) notiert 0,1 Prozent fester bei 1,1237 Dollar, nachdem sie am Vortag auf 1,116 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mai 2025 gefallen war. "Wir sind ziemlich pessimistisch, was den Euro angeht", sagte Joseph Capurso, Stratege bei der Commonwealth Bank of Australia. "Wir glauben, dass er auf unter 1,10 Dollar fallen wird." Damit der Euro an Wert gewinne, bräuchte es einen deutlichen Rückgang der Ölpreise. "Eine weitere Voraussetzung wäre, dass Frankreich endlich sein Haushaltsdefizit in den Griff bekommt, aber ich glaube nicht, dass das in absehbarer Zeit passieren wird."
10.48 Uhr - Französische Staatsanleihen gehen nach dem jüngsten Ausverkauf auf Erholungskurs. Im Gegenzug geben die Renditen für zehnjährige französische Anleihen(FR10YT=RR) auf auf 4,728 Prozent nach von 4,862 Prozent am Vortag. Die Renditedifferenz zwischen französischen und deutschen Bonds verringert sich auf 135 Basispunkte nach dem am Freitag erreichten 15-Jahres-Hoch von 158 Basispunkten. Anleger fragten sich Analysten zufolge, ob der jüngste Anstieg der Risikoprämie für Frankreich zu weit und zu schnell gegangen sei. Frankreich wird am Dienstag offiziell seinen Haushaltsplan für 2027 vorlegen, während die rechtsextreme Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen Pläne zur Kürzung der Staatsausgaben um 25 Milliarden Euro pro Jahr vorstellen will.
08.41 Uhr - Eine Herabstufung macht Fraport(FRAG.DE) zu schaffen. Die Titel des Frankfurter Flughafenbetreibers rutschen im Frankfurter Frühhandel um 3,7 Prozent ab, nachdem die Analysten von Barclays die Titel auf "Underweight" von zuvor "Equal-Weight" zurückgestuft und das Kursziel auf 57 Euro von zuvor 68 Euro gesenkt haben.
07.50 Uhr - Der Konsumgüterkonzern Henkel(HNKG_p.DE) profitiert einem Händler zufolge von einem Analystenkommentar. Die Titel steigen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um 1,7 Prozent und sind damit stärkster Dax-Wert. Treiber sei die Hochstufung der Henkel-Aktien auf "Neutral" von zuvor "Sell" durch die Analysten von Goldman.
07.25 Uhr - Sorgen wegen der angespannten Lage im Nahen Osten treiben den Ölpreis erneut an. Die Nordseesorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuern sich jeweils um 0,7 Prozent auf 100,99 beziehungsweise 90,05 Dollar je Barrel. Trotz zunehmender Öl-Exporte vom Persischen Golf und der Freigabe strategischer Reserven durch die G7-Staaten befürchten Anleger angesichts der stockenden Gespräche zwischen den USA und dem Iran drohende Engpässe. Sorgen bereiten zudem Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen auf Ziele in Saudi-Arabien. Zwar zeigten Schifffahrtsdaten, dass regionale Rohölexporte Ende September an mehreren Tagen das Vorkriegsniveau sogar überstiegen hätten, sagte Priyanka Sachdeva, Analystin bei Phillip Nova. "Von einer vollständigen Normalisierung der Lieferketten zu sprechen, erscheint jedoch noch nicht gerechtfertigt." Es habe erneute Angriffe auf Tanker gegeben, was Kosten, Versicherung und Sicherheitsrisiken für Transporte erhöht habe.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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12:57
Reuters
14.50 Uhr - Ein milliardenschwerer Stromliefervertrag mit der Alphabet-Tochter Google(GOOGL.O) gibt Constellation Energy(CEG.O) Auftrieb. Die Titel des größten Betreibers von Atomkraftwerken in den USA springen vorbörslich um mehr als neun Prozent nach oben. Die Vereinbarung umfasse die Lieferung von 3590 Megawatt, teilten die Unternehmen mit. Dabei soll die Leistung von elf Atomkraftwerken in den Bundesstaaten Illinois, Pennsylvania und New Jersey erhöht werden. Constellation werde im Zuge des Abkommens mehr als 4,3 Milliarden Dollar investieren. Die erste Stromlieferung aus den leistungsgesteigerten Anlagen wird für 2028 erwartet. Die Vereinbarung ist eine Reaktion auf den Vorschlag des größten US-Netzbetreibers PJM, dass Rechenzentren entweder ihre eigene Stromversorgung sicherstellen oder in Spitzenzeiten vom Netz genommen werden.
11.18 Uhr - Sorgen über die hohe Verschuldung in Frankreich halten den Euro in der Nähe seines 17-Monats-Tiefs. Die Gemeinschaftswährung(EUR=) notiert 0,1 Prozent fester bei 1,1237 Dollar, nachdem sie am Vortag auf 1,116 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mai 2025 gefallen war. "Wir sind ziemlich pessimistisch, was den Euro angeht", sagte Joseph Capurso, Stratege bei der Commonwealth Bank of Australia. "Wir glauben, dass er auf unter 1,10 Dollar fallen wird." Damit der Euro an Wert gewinne, bräuchte es einen deutlichen Rückgang der Ölpreise. "Eine weitere Voraussetzung wäre, dass Frankreich endlich sein Haushaltsdefizit in den Griff bekommt, aber ich glaube nicht, dass das in absehbarer Zeit passieren wird."
10.48 Uhr - Französische Staatsanleihen gehen nach dem jüngsten Ausverkauf auf Erholungskurs. Im Gegenzug geben die Renditen für zehnjährige französische Anleihen(FR10YT=RR) auf auf 4,728 Prozent nach von 4,862 Prozent am Vortag. Die Renditedifferenz zwischen französischen und deutschen Bonds verringert sich auf 135 Basispunkte nach dem am Freitag erreichten 15-Jahres-Hoch von 158 Basispunkten. Anleger fragten sich Analysten zufolge, ob der jüngste Anstieg der Risikoprämie für Frankreich zu weit und zu schnell gegangen sei. Frankreich wird am Dienstag offiziell seinen Haushaltsplan für 2027 vorlegen, während die rechtsextreme Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen Pläne zur Kürzung der Staatsausgaben um 25 Milliarden Euro pro Jahr vorstellen will.
- Eine Herabstufung macht Fraport(FRAG.DE) zu schaffen. Die Titel des Frankfurter Flughafenbetreibers rutschen im Frankfurter Frühhandel um 3,7 Prozent ab, nachdem die Analysten von Barclays die Titel auf "Underweight" von zuvor "Equal-Weight" zurückgestuft und das Kursziel auf 57 Euro von zuvor 68 Euro gesenkt haben.
07.50 Uhr - Der Konsumgüterkonzern Henkel(HNKG_p.DE) profitiert einem Händler zufolge von einem Analystenkommentar. Die Titel steigen im vorbörslichen Handel bei Lang & Schwarz um 1,7 Prozent und sind damit stärkster Dax-Wert. Treiber sei die Hochstufung der Henkel-Aktien auf "Neutral" von zuvor "Sell" durch die Analysten von Goldman.
07.25 Uhr - Sorgen wegen der angespannten Lage im Nahen Osten treiben den Ölpreis erneut an. Die Nordseesorte Brent(LCOc1) und US-Leichtöl WTI(CLc1) verteuern sich jeweils um 0,7 Prozent auf 100,99 beziehungsweise 90,05 Dollar je Barrel. Trotz zunehmender Öl-Exporte vom Persischen Golf und der Freigabe strategischer Reserven durch die G7-Staaten befürchten Anleger angesichts der stockenden Gespräche zwischen den USA und dem Iran drohende Engpässe. Sorgen bereiten zudem Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen auf Ziele in Saudi-Arabien. Zwar zeigten Schifffahrtsdaten, dass regionale Rohölexporte Ende September an mehreren Tagen das Vorkriegsniveau sogar überstiegen hätten, sagte Priyanka Sachdeva, Analystin bei Phillip Nova. "Von einer vollständigen Normalisierung der Lieferketten zu sprechen, erscheint jedoch noch nicht gerechtfertigt." Es habe erneute Angriffe auf Tanker gegeben, was Kosten, Versicherung und Sicherheitsrisiken für Transporte erhöht habe.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)