02.10.26
06:47
Reuters
Frankfurt, 02. Okt (Reuters) - Gewinnmitnahmen und überraschend hohe Inflationsdaten haben die japanische Börse zum Wochenschluss ins Minus gedrückt. Der Nikkei-Index(.N225) verlor am Freitag 1,1 Prozent auf 68,212 Punkte, nachdem er am Donnerstag um 3,3 Prozent gestiegen war. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) fiel um 0,9 Prozent. In Japan beschleunigte sich die Kerninflation in Tokio im September so stark wie seit zehn Monaten nicht mehr. Dies verstärkte die Erwartung weiterer Zinserhöhungen. "Es mehren sich die Anzeichen, dass die Bank of Japan ernsthaft darüber nachdenken sollte, die Leitzinsen eher schneller als langsamer anzuheben", sagte Commerzbank-Analyst Volkmar Baur.
Die Notenbank hatte die Zinsen im vergangenen Monat auf den höchsten Stand seit 31 Jahren gesetzt. Der geldpolitische Schlüsselsatz stieg um einen Viertelpunkt auf 1,25 Prozent. BoJ-Chef Kazuo Ueda wollte nach der Entscheidung nicht ausschließen, dass es mit den Zinsen schon bald weiter nach oben gehen könnte.
Zu den größten Verlierern zählten Tech-Werte. Die Aktien der SoftBank Group(9984.T) rutschten um 6,2 Prozent ab, auch Tokyo Electron(8035.T) gaben um 4,1 Prozent nach. Am Donnerstag hatten viele Chip-Werte nach einem optimistischen Ausblick des US-Halbleiter-Herstellers Micron(MU.O) deutlich zugelegt.
In China blieben die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) feiertagsbedingt geschlossen.
(Bericht von: Rocky Swift, Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((; Reuters Messaging:
02.10.26
06:47
Reuters
Frankfurt, 02. Okt (Reuters) - Gewinnmitnahmen und überraschend hohe Inflationsdaten haben die japanische Börse zum Wochenschluss ins Minus gedrückt. Der Nikkei-Index(.N225) verlor am Freitag 1,1 Prozent auf 68,212 Punkte, nachdem er am Donnerstag um 3,3 Prozent gestiegen war. Der breiter gefasste Topix(.TOPX) fiel um 0,9 Prozent. In Japan beschleunigte sich die Kerninflation in Tokio im September so stark wie seit zehn Monaten nicht mehr. Dies verstärkte die Erwartung weiterer Zinserhöhungen. "Es mehren sich die Anzeichen, dass die Bank of Japan ernsthaft darüber nachdenken sollte, die Leitzinsen eher schneller als langsamer anzuheben", sagte Commerzbank-Analyst Volkmar Baur.
Die Notenbank hatte die Zinsen im vergangenen Monat auf den höchsten Stand seit 31 Jahren gesetzt. Der geldpolitische Schlüsselsatz stieg um einen Viertelpunkt auf 1,25 Prozent. BoJ-Chef Kazuo Ueda wollte nach der Entscheidung nicht ausschließen, dass es mit den Zinsen schon bald weiter nach oben gehen könnte.
Zu den größten Verlierern zählten Tech-Werte. Die Aktien der SoftBank Group(9984.T) rutschten um 6,2 Prozent ab, auch Tokyo Electron(8035.T) gaben um 4,1 Prozent nach. Am Donnerstag hatten viele Chip-Werte nach einem optimistischen Ausblick des US-Halbleiter-Herstellers Micron(MU.O) deutlich zugelegt.
In China blieben die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) feiertagsbedingt geschlossen.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Freitag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 68.277,91 | -1,0% |
| Topix(.TOPX) | 4.100,34 | -0,8% |
| Shanghai(.SSEC) | Kein Handel | |
| CSI300(.CSI300) | Kein Handel | |
| Hang Seng(.HSI) | 23.930,46 | -2,8% |
| Kospi(.KS11) | 6.985,20 | +0,2% |
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| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1246 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3205 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 157,81 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8295 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7045 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.351,90 |
(Bericht von: Rocky Swift, Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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