01.10.26
03:02
Reuters
Singapur, 01. Okt (Reuters) - Die Hoffnung auf eine Zinspause in den USA hat die Stimmung an den asiatischen Börsen am Donnerstag nur leicht aufgehellt. Daten vom Mittwoch hatten gezeigt, dass die US-Inflation im August weniger stark gestiegen war als erwartet. Dies verringerte die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung der US-Notenbank Fed noch im Oktober. Gleichzeitig hielten sich Anleger wegen der auf Mehrjahreshochs notierenden Anleiherenditen und der hohen Ölpreise zurück. In Tokio legte der Nikkei-Index(.N225) 2,4 Prozent zu, wobei vor allem Chip-Werte nach den starken Zahlen des US-Konzerns Micron gefragt waren. Die Börsen in Südkorea zeigten sich dagegen kaum verändert, während die Märkte in Schanghai feiertagsbedingt geschlossen blieben. "Die schwächeren US-Daten haben den Druck von den Fed-Erwartungen und den kurzfristigen Renditen genommen, aber die Sorge um die Kapitalkosten ist nicht wirklich verschwunden, da die langfristigen Renditen hoch bleiben", sagte Charu Chanana, Anlagestrategin bei Saxo.
Am Devisenmarkt gewann der Dollar 0,5 Prozent auf 158,16 Yen(JPY=) und legte zum chinesischen Yuan leicht auf 6,7045 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8360 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1325 Dollar und zog leicht auf 0,9467 Franken(EURCHF=) an.
Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,3 Prozent auf 97,69 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,5 Prozent schwächer bei 89,95 Dollar.
An der Wall Street hatte sich der Dow-Jones-Index(.DJI) am Mittwoch mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 50.906,05 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,3 Prozent auf 7.651,54 Zähler, während der technologielastige Nasdaq(.IXIC) um 0,2 Prozent auf 26.861,06 Stellen anzog.
(Bericht von Ankur Banerjee. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Reuters
Singapur, 01. Okt (Reuters) - Die Hoffnung auf eine Zinspause in den USA hat die Stimmung an den asiatischen Börsen am Donnerstag nur leicht aufgehellt. Daten vom Mittwoch hatten gezeigt, dass die US-Inflation im August weniger stark gestiegen war als erwartet. Dies verringerte die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Zinserhöhung der US-Notenbank Fed noch im Oktober. Gleichzeitig hielten sich Anleger wegen der auf Mehrjahreshochs notierenden Anleiherenditen und der hohen Ölpreise zurück. In Tokio legte der Nikkei-Index(.N225) 2,4 Prozent zu, wobei vor allem Chip-Werte nach den starken Zahlen des US-Konzerns Micron gefragt waren. Die Börsen in Südkorea zeigten sich dagegen kaum verändert, während die Märkte in Schanghai feiertagsbedingt geschlossen blieben. "Die schwächeren US-Daten haben den Druck von den Fed-Erwartungen und den kurzfristigen Renditen genommen, aber die Sorge um die Kapitalkosten ist nicht wirklich verschwunden, da die langfristigen Renditen hoch bleiben", sagte Charu Chanana, Anlagestrategin bei Saxo.
Am Devisenmarkt gewann der Dollar 0,5 Prozent auf 158,16 Yen(JPY=) und legte zum chinesischen Yuan leicht auf 6,7045 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8360 Franken(CHF=) vor. Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1325 Dollar und zog leicht auf 0,9467 Franken(EURCHF=) an.
Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,3 Prozent auf 97,69 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,5 Prozent schwächer bei 89,95 Dollar.
An der Wall Street hatte sich der Dow-Jones-Index(.DJI) am Mittwoch mit einem Minus von 0,9 Prozent bei 50.906,05 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,3 Prozent auf 7.651,54 Zähler, während der technologielastige Nasdaq(.IXIC) um 0,2 Prozent auf 26.861,06 Stellen anzog.
(Bericht von Ankur Banerjee. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)