17.09.26
11:26
Reuters
München, 17. Sep (Reuters) - Der Bauspar- und Versicherungskonzern W&W(WUWGn.DE) verabschiedet sich aus dem regulierten Markt der Frankfurter Börse und wechselt ins Freiverkehrssegment Scale. Damit steht Wüstenrot & Württembergische (W&W) auch vor dem Abschied aus dem Kleinwerteindex SDax(.SDAXI), für den eine Börsennotiz im streng regulierten Prime oder General Standard die Voraussetzung ist. W&W rechne damit, dass der Wechsel zum 6. Oktober vollzogen werde, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Die Muttergesellschaft der Bausparkasse Wüstenrot und der Württembergischen Versicherung begründete den Wechsel mit dem "deutlich geringeren regulatorischen und administrativen Aufwand". Unter anderem will W&W die Bilanzierung nach dem internationalen IFRS-Standard aufgeben, die "einen begrenzten Mehrwert" biete, und nur noch nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) bilanzieren. Den Aktionären will W&W den Wechsel mit einer um zehn Cent auf 75 Cent je Aktie steigenden Dividende für das laufende Jahr versüßen.
Größter W&W-Aktionär ist die Wüstenrot Stiftung mit 67,4 Prozent, der hessische Unternehmer Lutz Helmig - Gründer der Klinikketten Asklepios und Helios - hält mehr als zehn Prozent. Im Streubesitz sind gut 20 Prozent der Papiere.
(Bericht von Alexander Hübner, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
17.09.26
11:26
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München, 17. Sep (Reuters) - Der Bauspar- und Versicherungskonzern W&W(WUWGn.DE) verabschiedet sich aus dem regulierten Markt der Frankfurter Börse und wechselt ins Freiverkehrssegment Scale. Damit steht Wüstenrot & Württembergische (W&W) auch vor dem Abschied aus dem Kleinwerteindex SDax(.SDAXI), für den eine Börsennotiz im streng regulierten Prime oder General Standard die Voraussetzung ist. W&W rechne damit, dass der Wechsel zum 6. Oktober vollzogen werde, hieß es in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Die Muttergesellschaft der Bausparkasse Wüstenrot und der Württembergischen Versicherung begründete den Wechsel mit dem "deutlich geringeren regulatorischen und administrativen Aufwand". Unter anderem will W&W die Bilanzierung nach dem internationalen IFRS-Standard aufgeben, die "einen begrenzten Mehrwert" biete, und nur noch nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) bilanzieren. Den Aktionären will W&W den Wechsel mit einer um zehn Cent auf 75 Cent je Aktie steigenden Dividende für das laufende Jahr versüßen.
(Bericht von Alexander Hübner, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)