15.09.26
03:13
Reuters
Tokio, 15. Sep (Reuters) - Spannungen im Nahen Osten und ein steigender Ölpreis haben die asiatischen Börsen am Dienstag belastet. Ein neuer Angriff der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen auf Saudi-Arabien schürte Sorgen vor Lieferengpässen bei Rohöl. Zudem hielten sich Anleger vor den mit Spannung erwarteten Zinsentscheidungen in den USA und Japan zurück. Auch die Debatte über eine langsamere Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) sorgte für Verunsicherung. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) gab leicht nach. Die Börse in Tokio(.N225) legte hingegen 0,9 Prozent zu, während die Börse in Shanghai(.SSEC) leicht gewann. "Die Märkte dürften sich weiterhin auf das Risiko konzentrieren, dass höhere Rohölpreise den Inflationsdruck erhöhen und wiederum die Zinsen in die Höhe treiben könnten", sagte Analyst Yokoo Akihiko von der Mitsubishi UFJ Bank.
Am asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,3 Prozent auf 154,87 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7097 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,8181 Franken(CHF=). Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1536 Dollar und zog leicht auf 0,9437 Franken(EURCHF=) an.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,6 Prozent auf 107,40 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,7 Prozent fester bei 103,15 Dollar. Der Goldpreis(XAU=) gab hingegen leicht auf 4.291,59 Dollar je Feinunze nach.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Montag mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 52.421,20 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,5 Prozent auf 7.619,98 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,6 Prozent auf 26.186,41 Stellen nach.
(Bericht von Satoshi Sugiyama. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
15.09.26
03:13
Reuters
Tokio, 15. Sep (Reuters) - Spannungen im Nahen Osten und ein steigender Ölpreis haben die asiatischen Börsen am Dienstag belastet. Ein neuer Angriff der vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen im Jemen auf Saudi-Arabien schürte Sorgen vor Lieferengpässen bei Rohöl. Zudem hielten sich Anleger vor den mit Spannung erwarteten Zinsentscheidungen in den USA und Japan zurück. Auch die Debatte über eine langsamere Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) sorgte für Verunsicherung. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans(.MIAPJ0000PUS) gab leicht nach. Die Börse in Tokio(.N225) legte hingegen 0,9 Prozent zu, während die Börse in Shanghai(.SSEC) leicht gewann. "Die Märkte dürften sich weiterhin auf das Risiko konzentrieren, dass höhere Rohölpreise den Inflationsdruck erhöhen und wiederum die Zinsen in die Höhe treiben könnten", sagte Analyst Yokoo Akihiko von der Mitsubishi UFJ Bank.
Am asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,3 Prozent auf 154,87 Yen(JPY=) und legte leicht auf 6,7097 Yuan(CNY=) zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,8181 Franken(CHF=). Parallel dazu blieb der Euro(EUR=) fast unverändert bei 1,1536 Dollar und zog leicht auf 0,9437 Franken(EURCHF=) an.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,6 Prozent auf 107,40 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,7 Prozent fester bei 103,15 Dollar. Der Goldpreis(XAU=) gab hingegen leicht auf 4.291,59 Dollar je Feinunze nach.
Der US-Standardwerteindex Dow Jones(.DJI) hatte sich am Montag mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 52.421,20 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500(.SPX) verlor 0,5 Prozent auf 7.619,98 Zähler, und der technologielastige Nasdaq(.IXIC) gab 0,6 Prozent auf 26.186,41 Stellen nach.
(Bericht von Satoshi Sugiyama. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
| 1 | Weitere Marktberichte unter Doppelklick [.CDE] [.FDE] [.NDE] [.TDE] | 1 |