14.09.26
08:29
Reuters
Frankfurt, 14. Sep (Reuters) - Spekulationen auf einen Zusammenschluss sorgen für Rückenwind bei der Deutschen Börse(DB1Gn.DE) und dem französischen Börsenbetreiber Euronext(ENX.PA). Die Titel steigen jeweils um zwei Prozent, nachdem sich Euronext-Chef Stéphane Boujnah offen für eine Fusion mit der Deutschen Börse oder für einen Zusammenschluss der Börsengeschäfte beider Konzerne gezeigt hat. Zwar müssten bei einer Fusion erhebliche regulatorische Hürden überwunden werden, sagte Boujnah der Zeitung "Financial Times". "Ein Deal, der Sinn machen würde, ist die Zusammenlegung des Börsengeschäfts", betonte der Euronext-Chef aber. Es gebe jedoch derzeit keine Gespräche zwischen den beiden Börsenkonzernen.
Boujnah hatte sich im Mai bei einer Anhörung im italienischen Parlament bereits ähnlich geäußert. Politiker in Europa suchen zunehmend nach Wegen, die Kapitalmärkte der Union zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA zu verbessern. Die Analysten von Kepler Cheuvreux wiesen darauf hin, dass Boujnah im Mai 2027 als Vorstandschef zurücktreten werde und noch kein Nachfolger feststehe. Finanzvorstand Giorgio Modica gelte als führender interner Kandidat und "könnte andere Vorstellungen zu diesem Thema haben". Die Aktien beider Konzerne haben im laufenden Jahr rund 26 Prozent zugelegt.
(Bericht von Danilo Masoni, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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Frankfurt, 14. Sep (Reuters) - Spekulationen auf einen Zusammenschluss sorgen für Rückenwind bei der Deutschen Börse(DB1Gn.DE) und dem französischen Börsenbetreiber Euronext(ENX.PA). Die Titel steigen jeweils um zwei Prozent, nachdem sich Euronext-Chef Stéphane Boujnah offen für eine Fusion mit der Deutschen Börse oder für einen Zusammenschluss der Börsengeschäfte beider Konzerne gezeigt hat. Zwar müssten bei einer Fusion erhebliche regulatorische Hürden überwunden werden, sagte Boujnah der Zeitung "Financial Times". "Ein Deal, der Sinn machen würde, ist die Zusammenlegung des Börsengeschäfts", betonte der Euronext-Chef aber. Es gebe jedoch derzeit keine Gespräche zwischen den beiden Börsenkonzernen.
Boujnah hatte sich im Mai bei einer Anhörung im italienischen Parlament bereits ähnlich geäußert. Politiker in Europa suchen zunehmend nach Wegen, die Kapitalmärkte der Union zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA zu verbessern. Die Analysten von Kepler Cheuvreux wiesen darauf hin, dass Boujnah im Mai 2027 als Vorstandschef zurücktreten werde und noch kein Nachfolger feststehe. Finanzvorstand Giorgio Modica gelte als führender interner Kandidat und "könnte andere Vorstellungen zu diesem Thema haben". Die Aktien beider Konzerne haben im laufenden Jahr rund 26 Prozent zugelegt.
(Bericht von Danilo Masoni, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)