14.09.26
07:22
Reuters
| * Nikkei gibt knapp ein Prozent nach | |
| * | Softbank-Aktien rutschen elf Prozent ab |
| * | Ölpreise ziehen mehr als drei Prozent an |
| Tokio/Hongkong, 14. Sep (Reuters) - Steigende Ölpreise | |
| und Sorgen über die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) | |
| vergraulen zum Wochenstart die Anleger an den asiatischen | |
| Aktienmärkten. Anleger fürchteten Versorgungsengpässe nach neuen | |
| Angriffen der Huthi auf Saudi-Arabien und Attacken auf Schiffe | |
| im Golf. Die Ölpreise zogen mehr als drei Prozent an und trieben | |
| den Preis für Brent-Rohöl auf bis zu 108,49 Dollar je Barrel. | |
| Investoren fürchteten, dass die Ölpreise über einen längeren | |
| Zeitraum auf hohem Niveau bleiben und damit weltweit die | |
| Inflation anheizen könnten. Denn neben der Straße von Hormus ist | |
| auch der Schiffsverkehr durch die Meerenge Bab al-Mandab | |
| bedroht, die andere wichtige Route für Ölexporte aus dem Nahen | |
| Osten. | |
In Tokio gab der Leitindex Nikkei(.N225) am Montag um knapp ein Prozent auf 63.475 Punkte nach und grenzte damit anfängliche Verluste von bis zu zwei Prozent im Handelsverlauf ein. Nach unten ging es vor allem für Technologiewerte. "Nachdem am Wochenende mehrere Äußerungen eine Verlangsamung der KI-Entwicklung gefordert hatten, dürften KI- und Halbleiteraktien in Tokio unter Verkaufsdruck geraten", teilte Takayuki Miyajima, Ökonom der Sony Financial Group, mit.
OpenAI-Chef Sam Altman hatte erklärt, dass sein Unternehmen 2026 nicht an die Börse gehen werde. Als Gründe nannte er Sicherheitsbedenken hinsichtlich der rasanten Entwicklung von KI und deren potenzieller Risiken für die Menschheit. Am Samstag hatte zudem Anthropic-Chef Dario Amodei KI-Unternehmen zu einem überlegteren Entwicklungsansatz aufgerufen. Bei den Einzelwerten zählten die Aktien der SoftBank Group mit einem Minus von rund elf Prozent zu den größten Verlierern.
Auch in Südkorea und China drückten KI-Sorgen auf die Stimmung. Die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) gaben leicht nach. Die Anleger weichen von einem risikofreudigen Ansatz zurück und dürften klarere Beweise für eine fundamentale Verbesserung verlangen, hieß es in einer Analyse von Guotai Haitong Securities. Der südkoreanische Kospi-Index(.KS11) verlor mehr als drei Prozent. Die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix rutschten um vier beziehungsweise mehr als sechs Prozent ab.
(Bericht von Rocky Swift, Jiaxing Li, Wayne Cole, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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14.09.26
07:22
Reuters
Tokio/Hongkong, 14. Sep (Reuters) - Steigende Ölpreise und Sorgen über die Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) vergraulen zum Wochenstart die Anleger an den asiatischen Aktienmärkten. Anleger fürchteten Versorgungsengpässe nach neuen Angriffen der Huthi auf Saudi-Arabien und Attacken auf Schiffe im Golf. Die Ölpreise zogen mehr als drei Prozent an und trieben den Preis für Brent-Rohöl auf bis zu 108,49 Dollar je Barrel. Investoren fürchteten, dass die Ölpreise über einen längeren Zeitraum auf hohem Niveau bleiben und damit weltweit die Inflation anheizen könnten. Denn neben der Straße von Hormus ist auch der Schiffsverkehr durch die Meerenge Bab al-Mandab bedroht, die andere wichtige Route für Ölexporte aus dem Nahen Osten.
In Tokio gab der Leitindex Nikkei(.N225) am Montag um knapp ein Prozent auf 63.475 Punkte nach und grenzte damit anfängliche Verluste von bis zu zwei Prozent im Handelsverlauf ein. Nach unten ging es vor allem für Technologiewerte. "Nachdem am Wochenende mehrere Äußerungen eine Verlangsamung der KI-Entwicklung gefordert hatten, dürften KI- und Halbleiteraktien in Tokio unter Verkaufsdruck geraten", teilte Takayuki Miyajima, Ökonom der Sony Financial Group, mit.
OpenAI-Chef Sam Altman hatte erklärt, dass sein Unternehmen 2026 nicht an die Börse gehen werde. Als Gründe nannte er Sicherheitsbedenken hinsichtlich der rasanten Entwicklung von KI und deren potenzieller Risiken für die Menschheit. Am Samstag hatte zudem Anthropic-Chef Dario Amodei KI-Unternehmen zu einem überlegteren Entwicklungsansatz aufgerufen. Bei den Einzelwerten zählten die Aktien der SoftBank Group mit einem Minus von rund elf Prozent zu den größten Verlierern.
Auch in Südkorea und China drückten KI-Sorgen auf die Stimmung. Die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) gaben leicht nach. Die Anleger weichen von einem risikofreudigen Ansatz zurück und dürften klarere Beweise für eine fundamentale Verbesserung verlangen, hieß es in einer Analyse von Guotai Haitong Securities. Der südkoreanische Kospi-Index(.KS11) verlor mehr als drei Prozent. Die Schwergewichte Samsung Electronics und SK Hynix rutschten um vier beziehungsweise mehr als sechs Prozent ab.
(Bericht von Rocky Swift, Jiaxing Li, Wayne Cole, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter (für Politik und Konjunktur) oder (für Unternehmen und Märkte)
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