11.09.26
13:47
Reuters
Frankfurt, 11. Sep (Reuters) - Sinkende Ölpreise haben den US-Börsen am Freitag Auftrieb verliehen. Die Aussicht auf steigende Zinsen im Kampf gegen die hartnäckig hohe Inflation begrenzte die Erholungsbewegung allerdings. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500(.SPX) kletterten um jeweils ein Prozent auf 52.670 und 7670 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gewann 1,1 Prozent auf 26.366 Punkte. Auf Wochensicht steuerten alle drei Indizes dennoch auf Verluste zu.
Die zuletzt stark gestiegenen Rohölnotierungen gaben zum Wochenschluss rund drei Prozent nach: Mit 104 Dollar je Fass steuerte die Nordseesorte Brent(LCOc1) dennoch auf ein Wochenplus von rund acht Prozent zu. Die Wetten auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed am kommenden Mittwoch nahmen nach den jüngsten Inflationsdaten zu. Händler an den Terminmärkten taxieren die Wahrscheinlichkeit für eine geldpolitische Straffung der Fed um einen Viertelprozentpunkt nun auf rund 90 Prozent, zuvor lag sie bei rund 70 Prozent. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im August um 3,4 Prozent zum Vorjahresmonat, was den Erwartungen von Volkswirten entsprach. "Die Märkte preisen ein Szenario mit längerfristig höheren Zinsen ein", sagte Gustav Helgesson, Makrostratege bei SEB. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe(US10YT=RR) war nach den Daten mit 4,992 Prozent auf ihren höchsten Stand seit fast drei Jahren gesprungen.
Am Aktienmarkt hellte Oracle(ORCL.N) die Stimmung im Technologiesektor auf. Der Cloud-Spezialist hat mit seinen Quartalsergebnissen die Erwartungen übertroffen, was die Aktionäre in der Einschätzung bestärkte, dass sich die Investitionen in Künstliche Intelligenz auszahlen. Die Oracle-Aktien gewannen acht Prozent.
Bei den Papieren von Adobe(ADBE.O) ging es hingegen rund ein halbes Prozent nach unten. Der Softwareentwickler enttäuschte mit seiner Umsatzprognose für das vierte Quartal.
(Bericht von Tharuniyaa Lakshmi, Anika Ross Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Frankfurt, 11. Sep (Reuters) - Sinkende Ölpreise haben den US-Börsen am Freitag Auftrieb verliehen. Die Aussicht auf steigende Zinsen im Kampf gegen die hartnäckig hohe Inflation begrenzte die Erholungsbewegung allerdings. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte und der breiter gefasste S&P 500(.SPX) kletterten um jeweils ein Prozent auf 52.670 und 7670 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) gewann 1,1 Prozent auf 26.366 Punkte. Auf Wochensicht steuerten alle drei Indizes dennoch auf Verluste zu.
Die zuletzt stark gestiegenen Rohölnotierungen gaben zum Wochenschluss rund drei Prozent nach: Mit 104 Dollar je Fass steuerte die Nordseesorte Brent(LCOc1) dennoch auf ein Wochenplus von rund acht Prozent zu. Die Wetten auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed am kommenden Mittwoch nahmen nach den jüngsten Inflationsdaten zu. Händler an den Terminmärkten taxieren die Wahrscheinlichkeit für eine geldpolitische Straffung der Fed um einen Viertelprozentpunkt nun auf rund 90 Prozent, zuvor lag sie bei rund 70 Prozent. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im August um 3,4 Prozent zum Vorjahresmonat, was den Erwartungen von Volkswirten entsprach. "Die Märkte preisen ein Szenario mit längerfristig höheren Zinsen ein", sagte Gustav Helgesson, Makrostratege bei SEB. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe(US10YT=RR) war nach den Daten mit 4,992 Prozent auf ihren höchsten Stand seit fast drei Jahren gesprungen.
Am Aktienmarkt hellte Oracle(ORCL.N) die Stimmung im Technologiesektor auf. Der Cloud-Spezialist hat mit seinen Quartalsergebnissen die Erwartungen übertroffen, was die Aktionäre in der Einschätzung bestärkte, dass sich die Investitionen in Künstliche Intelligenz auszahlen. Die Oracle-Aktien gewannen acht Prozent.
Bei den Papieren von Adobe(ADBE.O) ging es hingegen rund ein halbes Prozent nach unten. Der Softwareentwickler enttäuschte mit seiner Umsatzprognose für das vierte Quartal.
(Bericht von Tharuniyaa Lakshmi, Anika Ross Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)