08.09.26
08:09
Reuters
| * Nikkei-Index fällt um 1,7 Prozent |
| * Yen erreicht höchsten Wert seit Februar |
| * Chinesische Börse legt leicht zu |
| Tokio/Singapur, 08. Sep (Reuters) - Sorgen über eine |
| Eskalation im Nahen Osten und weiter steigende Ölpreise bereiten |
| den Anlegern an den asiatischen Aktienmärkten Kopfzerbrechen. In |
| Tokio gab der Nikkei-Index(.N225) am Dienstag um 1,7 Prozent auf |
| 65.269 Punkte nach. Die Ölpreise stiegen den dritten Tag in |
| Folge und verteuerten Brent(LCOc1)-Rohöl auf bis zu 98,84 Dollar |
| je Barrel. Ein deutlicher Anstieg des Yen setzte zudem |
| Exportfirmen unter Druck. "Der Anstieg der Ölpreise scheint sich |
| auf japanische Aktien auszuwirken", sagte Maki Sawada, |
| Aktienstrategin bei Nomura Securities. "Auch die Aufwertung des |
| Yen belastet den Markt." |
Die japanische Währung wertete auf bis zu 152,89 Yen je Dollar auf und erreichte damit den höchsten Stand seit Februar. Hintergrund sind Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung durch die japanische Notenbank. Besonders stark gerieten Aktien von Glasherstellern und Transportausrüstern unter Druck, deren Sektorindizes um mehr als vier Prozent fielen.
Zu den größten Verlierern im Nikkei zählte der Autozulieferer JTEKT(6473.T) mit einem Kursrutsch von knapp neun Prozent. Gegen den Trend legten die Papiere des Möbelhändlers Nitori(9843.T) um gut fünf Prozent zu. Das Unternehmen profitiert von dem anziehenden Yen, da es die meisten seiner Waren im Ausland herstellt und in Japan verkauft.
Positive Impulse lieferten unterdessen Konjunkturdaten. Die starke Nachfrage aus dem Ausland nach KI-Produkten und Autos trieb in China das Exportwachstum im August an, wie aus Daten hervorging. Die robusten Exporte stützen die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, die unter einer anhaltend schwachen Inlandsnachfrage leidet.
Die Börse in Shanghai(.SSEC) zeigte sich leicht fester. Chinas Agraraktien(.SSEATI) zogen zeitweise mehr als vier Prozent an, nachdem die Zentralregierung einen Plan zur Stärkung der Finanzierung für die Revitalisierung des ländlichen Raums vorgestellt hatte. Energieaktien(.CSI932077) profitierten von den gestiegenen Ölpreisen.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Dienstag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 65.767,41 | -0,9% |
| Topix(.TOPX) | 4.075,97 | -1,2% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.944,13 | +0,3% |
| CSI300(.CSI300) | 4.567,72 | -0,2% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.338,92 | -0,3% |
| Kospi(.KS11) | 7.004,66 | +0,1% |
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| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1630 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3543 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 153,32 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8083 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7105 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.342,10 |
(Bericht von Rocky Swift, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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08.09.26
08:09
Reuters
Tokio/Singapur, 08. Sep (Reuters) - Sorgen über eine Eskalation im Nahen Osten und weiter steigende Ölpreise bereiten den Anlegern an den asiatischen Aktienmärkten Kopfzerbrechen. In Tokio gab der Nikkei-Index(.N225) am Dienstag um 1,7 Prozent auf 65.269 Punkte nach. Die Ölpreise stiegen den dritten Tag in Folge und verteuerten Brent(LCOc1)-Rohöl auf bis zu 98,84 Dollar je Barrel. Ein deutlicher Anstieg des Yen setzte zudem Exportfirmen unter Druck. "Der Anstieg der Ölpreise scheint sich auf japanische Aktien auszuwirken", sagte Maki Sawada, Aktienstrategin bei Nomura Securities. "Auch die Aufwertung des Yen belastet den Markt."
Die japanische Währung wertete auf bis zu 152,89 Yen je Dollar auf und erreichte damit den höchsten Stand seit Februar. Hintergrund sind Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung durch die japanische Notenbank. Besonders stark gerieten Aktien von Glasherstellern und Transportausrüstern unter Druck, deren Sektorindizes um mehr als vier Prozent fielen.
Zu den größten Verlierern im Nikkei zählte der Autozulieferer JTEKT(6473.T) mit einem Kursrutsch von knapp neun Prozent. Gegen den Trend legten die Papiere des Möbelhändlers Nitori(9843.T) um gut fünf Prozent zu. Das Unternehmen profitiert von dem anziehenden Yen, da es die meisten seiner Waren im Ausland herstellt und in Japan verkauft.
Positive Impulse lieferten unterdessen Konjunkturdaten. Die starke Nachfrage aus dem Ausland nach KI-Produkten und Autos trieb in China das Exportwachstum im August an, wie aus Daten hervorging. Die robusten Exporte stützen die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, die unter einer anhaltend schwachen Inlandsnachfrage leidet.
Die Börse in Shanghai(.SSEC) zeigte sich leicht fester. Chinas Agraraktien(.SSEATI) zogen zeitweise mehr als vier Prozent an, nachdem die Zentralregierung einen Plan zur Stärkung der Finanzierung für die Revitalisierung des ländlichen Raums vorgestellt hatte. Energieaktien(.CSI932077) profitierten von den gestiegenen Ölpreisen.
| Asiatische Aktienindizes am Dienstag | Kurse um 08:00 Uhr | Veränderung in Prozent |
|---|---|---|
| Nikkei(.N225) | 65.767,41 |
| -0,9% |
| Topix(.TOPX) | 4.075,97 | -1,2% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.944,13 | +0,3% |
| CSI300(.CSI300) | 4.567,72 | -0,2% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.338,92 | -0,3% |
| Kospi(.KS11) | 7.004,66 | +0,1% |
| Währungen | Kurse um 08:00 Uhr |
|---|---|
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1630 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3543 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 153,32 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8083 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7105 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.342,10 |
(Bericht von Rocky Swift, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Sabine Wollrab. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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