08.09.26
06:28
Reuters
08. Sep (Reuters) - Die Furcht vor einer Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten treibt die Ölpreise weiter an. Die Nordseesorte Brent(LCOc1) verteuert sich um 1,5 Prozent auf bis zu 98,42 Dollar je Fass. Der Preis für US-Leichtöl WTI(CLc1) steigt um 2,5 Prozent auf bis zu 93,77 Dollar. Investoren fürchteten Lieferengpässe, nachdem es zuletzt wieder zu gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran gekommen war. Zugleich zogen die Preise an, nachdem das saudiarabische Energieministerium Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Energieanlagen des Landes gemeldet hatte.
"Die jüngste Eskalation des Nahost-Konflikts hat die Wahrscheinlichkeit einer langwierigen Konfrontation erhöht, die von gezielten Militäraktionen der USA und des Iran unterbrochen wird", konstatierte Analyst Daniel Hynes von der Bank ANZ. "Dies könnte dazu führen, dass das Angebot aus dem Persischen Golf für den Rest des Jahres 2026 eingeschränkt bleibt." Der Iran hatte für den Fall neuer US-Angriffe mit Vergeltung gedroht. Am Samstag hatten US-Streitkräfte nach Angaben des US-Zentralkommandos drei iranische Öltanker angegriffen. Vorausgegangen waren Angriffe der iranischen Revolutionsgarden auf US-Kriegsschiffe in der Region.
Die US-Bank Goldman Sachs(GS.N) hob ihre Preisprognosen für Brent und WTI für Dezember 2026 um jeweils fünf Dollar auf 85 beziehungsweise 80 Dollar an. Sie begründete dies mit der Annahme, dass die Störungen der Schifffahrt im Nahen Osten bis ins Jahr 2027 andauern werden.
(Bericht von Anjana Anil, Emily Chow, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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08.09.26
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Reuters
"Die jüngste Eskalation des Nahost-Konflikts hat die Wahrscheinlichkeit einer langwierigen Konfrontation erhöht, die von gezielten Militäraktionen der USA und des Iran unterbrochen wird", konstatierte Analyst Daniel Hynes von der Bank ANZ. "Dies könnte dazu führen, dass das Angebot aus dem Persischen Golf für den Rest des Jahres 2026 eingeschränkt bleibt." Der Iran hatte für den Fall neuer US-Angriffe mit Vergeltung gedroht. Am Samstag hatten US-Streitkräfte nach Angaben des US-Zentralkommandos drei iranische Öltanker angegriffen. Vorausgegangen waren Angriffe der iranischen Revolutionsgarden auf US-Kriegsschiffe in der Region.
Die US-Bank Goldman Sachs(GS.N) hob ihre Preisprognosen für Brent und WTI für Dezember 2026 um jeweils fünf Dollar auf 85 beziehungsweise 80 Dollar an. Sie begründete dies mit der Annahme, dass die Störungen der Schifffahrt im Nahen Osten bis ins Jahr 2027 andauern werden.
(Bericht von Anjana Anil, Emily Chow, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Christian Götz. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte))