03.09.26
07:22
Reuters
Frankfurt, 03. Sep (Reuters) - Die Börsen in Asien zeigen nach dem jüngsten Ausverkauf Anzeichen einer Stabilisierung. Der japanische Leitindex Nikkei(.N225) notierte kaum verändert, während der breiter gefasste Topix(.TOPX) um rund ein halbes Prozent zulegte. Die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) rückten ebenfalls leicht vor. Im Plus lag auch der südkoreanische Kospi-Index(.KS11). Am Mittwoch hatten die asiatischen Börsenbarometer zwischen knapp einem und fast vier Prozent eingebüßt.
"Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich auf Zinsen und Devisen, und die Unsicherheit in diesen Bereichen belastet risikoreiche Anlagen", sagte Naoto Takahashi, Analyst bei Aizawa Securities. Im Fokus steht der wegweisende US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Zudem wird eine Rede von Fed-Gouverneur Christopher Waller erwartet. Daraus erhoffen sich Anleger Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank. Dem FedWatch-Tool der CME Group zufolge preist der Markt derzeit eine Wahrscheinlichkeit von rund zwei Dritteln für eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte bei der Entscheidung am 16. September ein.
Auch die Zinssitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der japanischen Notenbank (BoJ) werden genau beobachtet. Daten vom Donnerstag zufolge wuchs der japanische Dienstleistungssektor im August so stark wie seit fünf Monaten nicht mehr. Dies untermauert die Einschätzung, dass die Wirtschaft des Landes robust genug für eine Zinserhöhung der BoJ ist. In der Folge legte der Yen(JPY=) um fast 1,5 Prozent auf 156,41 zum Dollar zu. Die stärkere japanische Währung belastete exportorientierte Werte: Die Aktien der Uniqlo-Mutter Fast Retailing(9983.T) waren mit einem Minus von 3,4 Prozent die größten Verlierer im Nikkei.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Donnerstag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 64.269,52 | -0,1% |
| Topix(.TOPX) | 4.107,88 | +0,6% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.946,46 | +0,1% |
| CSI300(.CSI300) | 4.558,46 | +0,2% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.248,39 | -0,2% |
| Kospi(.KS11) | 6.596,81 | +0,5% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1599 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3490 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 157,44 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8113 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7179 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.360,36 |
(Bericht von Sanne Schimanski. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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03.09.26
07:22
Reuters
Frankfurt, 03. Sep (Reuters) - Die Börsen in Asien zeigen nach dem jüngsten Ausverkauf Anzeichen einer Stabilisierung. Der japanische Leitindex Nikkei(.N225) notierte kaum verändert, während der breiter gefasste Topix(.TOPX) um rund ein halbes Prozent zulegte. Die Börse Shanghai(.SSEC) und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen(.CSI300) rückten ebenfalls leicht vor. Im Plus lag auch der südkoreanische Kospi-Index(.KS11). Am Mittwoch hatten die asiatischen Börsenbarometer zwischen knapp einem und fast vier Prozent eingebüßt.
"Die Aufmerksamkeit des Marktes richtet sich auf Zinsen und Devisen, und die Unsicherheit in diesen Bereichen belastet risikoreiche Anlagen", sagte Naoto Takahashi, Analyst bei Aizawa Securities. Im Fokus steht der wegweisende US-Arbeitsmarktbericht am Freitag. Zudem wird eine Rede von Fed-Gouverneur Christopher Waller erwartet. Daraus erhoffen sich Anleger Hinweise auf den künftigen geldpolitischen Kurs der US-Notenbank. Dem FedWatch-Tool der CME Group zufolge preist der Markt derzeit eine Wahrscheinlichkeit von rund zwei Dritteln für eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte bei der Entscheidung am 16. September ein.
Auch die Zinssitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der japanischen Notenbank (BoJ) werden genau beobachtet. Daten vom Donnerstag zufolge wuchs der japanische Dienstleistungssektor im August so stark wie seit fünf Monaten nicht mehr. Dies untermauert die Einschätzung, dass die Wirtschaft des Landes robust genug für eine Zinserhöhung der BoJ ist. In der Folge legte der Yen(JPY=) um fast 1,5 Prozent auf 156,41 zum Dollar zu. Die stärkere japanische Währung belastete exportorientierte Werte: Die Aktien der Uniqlo-Mutter Fast Retailing(9983.T) waren mit einem Minus von 3,4 Prozent die größten Verlierer im Nikkei.
(Bericht von Sanne Schimanski. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter (für Politik und Konjunktur) oder (für Unternehmen und Märkte).)