02.09.26
07:46
Reuters
Frankfurt, 02. Sep (Reuters) - Die zuletzt stark steigenden Ölpreise haben den japanischen Aktienmarkt am Mittwoch deutlich ins Rutschen gebracht. Der Nikkei-Index(.N225) gab 2,9 Prozent auf 64.325 Zähler nach, der breiter gefasste Topix(.TOPX) verlor 2,4 Prozent. In China ging es für den Shanghai-Composite(.SSEC) und den CSI300(.CSI300) jeweils gut ein Prozent bergab. "Die Gefahr weiterer Störungen an der Straße von Hormus hat neue Inflationsängste ausgelöst und einen Ausverkauf bei Aktien an den meisten großen Märkten sowie einen Einbruch an den globalen Anleihemärkten verursacht", schrieben die Analysten von Westpac.
Angesichts der wieder verschärften Spannungen in Nahost sind die Notierungen für das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) in der Spitze um jeweils rund 2,5 Prozent auf 97,04 und 92,29 Dollar je Fass gestiegen. Das ist der höchste Stand seit dem 24. Juli. Zuletzt war es im Krieg zwischen den USA und Iran zu neuen schweren Angriffen gekommen. Die gegenseitigen Militärschläge beendeten eine seit Juli andauernde Phase relativer Ruhe.
Die steigenden Anleiherenditen belasteten Wachstumsaktien wie etwa die Chipwerte. Die Papiere des Technologieinvestors SoftBank Group(9984.T) fielen um 6,4 Prozent, die Chip-Aktien Tokyo Electron(8035.T) und Advantest(6857.T) verloren 3,4 beziehungsweise 2,5 Prozent.
Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihen(JP10YT=RR) stieg am Mittwoch auf bis zu 3,023 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit 1996. Anleger stellten sich zunehmend auf schnellere Zinserhöhungen der Bank von Japan ein. Seit dem Ausstieg aus einem massiven zehnjährigen Konjunkturprogramm im Jahr 2024 hat die Zentralbank die Zinssätze etwa zweimal jährlich angehoben, zuletzt im Juni, als sie die Zinssätze auf ein 31-Jahres-Hoch von einem Prozent setzte.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Mittwoch | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | 64.478,98 | -2,6% |
| Topix(.TOPX) | 4.090,47 | -2,2% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.956,66 | -0,6% |
| CSI300(.CSI300) | 4.570,34 | -0,9% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.244,49 | -0,3% |
| Kospi(.KS11) | 6.576,80 | -3,8% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1578 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3501 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 159,81 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8126 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7212 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.367,50 |
(Bericht von Junko Fujita, Shanghai Newsroom, Daniela Pegna, redigiert von Elke Ahlswede. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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07:46
Reuters
Frankfurt, 02. Sep (Reuters) - Die zuletzt stark steigenden Ölpreise haben den japanischen Aktienmarkt am Mittwoch deutlich ins Rutschen gebracht. Der Nikkei-Index(.N225) gab 2,9 Prozent auf 64.325 Zähler nach, der breiter gefasste Topix(.TOPX) verlor 2,4 Prozent. In China ging es für den Shanghai-Composite(.SSEC) und den CSI300(.CSI300) jeweils gut ein Prozent bergab. "Die Gefahr weiterer Störungen an der Straße von Hormus hat neue Inflationsängste ausgelöst und einen Ausverkauf bei Aktien an den meisten großen Märkten sowie einen Einbruch an den globalen Anleihemärkten verursacht", schrieben die Analysten von Westpac.
Angesichts der wieder verschärften Spannungen in Nahost sind die Notierungen für das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) in der Spitze um jeweils rund 2,5 Prozent auf 97,04 und 92,29 Dollar je Fass gestiegen. Das ist der höchste Stand seit dem 24. Juli. Zuletzt war es im Krieg zwischen den USA und Iran zu neuen schweren Angriffen gekommen. Die gegenseitigen Militärschläge beendeten eine seit Juli andauernde Phase relativer Ruhe.
Die steigenden Anleiherenditen belasteten Wachstumsaktien wie etwa die Chipwerte. Die Papiere des Technologieinvestors SoftBank Group(9984.T) fielen um 6,4 Prozent, die Chip-Aktien Tokyo Electron(8035.T) und Advantest(6857.T) verloren 3,4 beziehungsweise 2,5 Prozent.
Die Rendite der zehnjährigen japanischen Staatsanleihen(JP10YT=RR) stieg am Mittwoch auf bis zu 3,023 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit 1996. Anleger stellten sich zunehmend auf schnellere Zinserhöhungen der Bank von Japan ein. Seit dem Ausstieg aus einem massiven zehnjährigen Konjunkturprogramm im Jahr 2024 hat die Zentralbank die Zinssätze etwa zweimal jährlich angehoben, zuletzt im Juni, als sie die Zinssätze auf ein 31-Jahres-Hoch von einem Prozent setzte.
(Bericht von Junko Fujita, Shanghai Newsroom, Daniela Pegna, redigiert von Elke Ahlswede. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: