02.09.26
06:19
Reuters
Frankfurt, 02. Sep (Reuters) - Versorgungsängste angesichts der sich wieder verschärfenden Spannungen in Nahost haben die Ölpreise am Mittwoch in Richtung 100 Dollar getrieben. Die Notierungen für das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) stiegen in der Spitze um jeweils rund 2,5 Prozent auf 97,04 und 92,29 Dollar je Fass. Das ist der höchste Stand seit dem 24. Juli. Schon am Dienstag waren die Ölpreise nach gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran um rund fünf Prozent in die Höhe geschossen.
"Die Entwicklungen der letzten Tage haben die Risiken für die regionale Ölversorgung wieder in den Fokus gerückt", erläuterten die Analysten von ING in einem Kommentar. Der Nahost-Krieg hat Öl in den vergangenen Monaten stark verteuert und Inflations- und Zinssorgen geschürt. Ende April war der Brent-Preis in der Spitze auf 126 Dollar je Fass geklettert. Durch die wichtige Meerenge von Hormus wurden vor Beginn des Konflikts Ende Februar rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssigerdgaslieferungen transportiert. "Solange es keine eindeutigen Beweise dafür gibt, dass Verhandlungen zu einer dauerhaften Lösung führen können und dass die normalen Ölströme durch die Straße von Hormus wiederkehren, dürfte die Risikoprämie für Rohöl weiterhin hoch bleiben", prognostizierte Priyanka Sachdeva, Leiterin der Marktanalysen bei Phillip Nova.
(Bericht von: Daniela Pegna, Siddharth Cavale, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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Frankfurt, 02. Sep (Reuters) - Versorgungsängste angesichts der sich wieder verschärfenden Spannungen in Nahost haben die Ölpreise am Mittwoch in Richtung 100 Dollar getrieben. Die Notierungen für das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) stiegen in der Spitze um jeweils rund 2,5 Prozent auf 97,04 und 92,29 Dollar je Fass. Das ist der höchste Stand seit dem 24. Juli. Schon am Dienstag waren die Ölpreise nach gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran um rund fünf Prozent in die Höhe geschossen.
"Die Entwicklungen der letzten Tage haben die Risiken für die regionale Ölversorgung wieder in den Fokus gerückt", erläuterten die Analysten von ING in einem Kommentar. Der Nahost-Krieg hat Öl in den vergangenen Monaten stark verteuert und Inflations- und Zinssorgen geschürt. Ende April war der Brent-Preis in der Spitze auf 126 Dollar je Fass geklettert. Durch die wichtige Meerenge von Hormus wurden vor Beginn des Konflikts Ende Februar rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssigerdgaslieferungen transportiert. "Solange es keine eindeutigen Beweise dafür gibt, dass Verhandlungen zu einer dauerhaften Lösung führen können und dass die normalen Ölströme durch die Straße von Hormus wiederkehren, dürfte die Risikoprämie für Rohöl weiterhin hoch bleiben", prognostizierte Priyanka Sachdeva, Leiterin der Marktanalysen bei Phillip Nova.
(Bericht von: Daniela Pegna, Siddharth Cavale, redigiert von Myria Mildenberger. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: