31.08.26
11:41
Reuters
31. Aug (Reuters) - Der Videospielhändler GameStop(GME.N) verschreckt Anleger mit einer Umsatzwarnung und schickt damit die Aktie auf Talfahrt. Die Titel geben vor US-Börsenstart um gut fünf Prozent nach, nachdem der Konzern für das zweite Quartal einen Nettoumsatz zwischen 780 und 800 Millionen Dollar in Aussicht gestellt hat, nach gut 972 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. GameStop begründete den deutlichen Rückgang mit geplanten Ladenschließungen und dem Verkauf des Frankreich-Geschäfts.
Gleichzeitig rechnet das Unternehmen mit einem höheren Nettogewinn von 290 bis 310 Millionen Dollar, nach 168,6 Millionen Dollar im Vorjahr. Dies sei jedoch auf einen Sonderertrag von rund 238 Millionen Dollar aus einer Beteiligung an dem Online-Auktionshaus eBay(EBAY.O) zurückzuführen. Dem stand ein Verlust von etwa 75 Millionen Dollar aus digitalen Vermögenswerten gegenüber.
GameStop hatte zuletzt mit dem Versuch einer Übernahme des deutlich größeren Konkurrenten eBay für Aufsehen gesorgt. Der Konzern hat eine Beteiligung von fast zehn Prozent an eBay aufgebaut, war aber mit einem Übernahmeangebot im Mai gescheitert. Analysten hatten sich skeptisch über die Finanzierung und die strategische Logik eines solchen Schritts geäußert. GameStop richtet sein Geschäft zunehmend vom traditionellen Hardware-Verkauf auf Sammelkarten und Sammlerstücke aus. Die endgültigen Quartalsergebnisse will das Unternehmen am 8. September vorlegen.
(Bericht von Jaspreet Singh, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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Reuters
Gleichzeitig rechnet das Unternehmen mit einem höheren Nettogewinn von 290 bis 310 Millionen Dollar, nach 168,6 Millionen Dollar im Vorjahr. Dies sei jedoch auf einen Sonderertrag von rund 238 Millionen Dollar aus einer Beteiligung an dem Online-Auktionshaus eBay(EBAY.O) zurückzuführen. Dem stand ein Verlust von etwa 75 Millionen Dollar aus digitalen Vermögenswerten gegenüber.
GameStop hatte zuletzt mit dem Versuch einer Übernahme des deutlich größeren Konkurrenten eBay für Aufsehen gesorgt. Der Konzern hat eine Beteiligung von fast zehn Prozent an eBay aufgebaut, war aber mit einem Übernahmeangebot im Mai gescheitert. Analysten hatten sich skeptisch über die Finanzierung und die strategische Logik eines solchen Schritts geäußert. GameStop richtet sein Geschäft zunehmend vom traditionellen Hardware-Verkauf auf Sammelkarten und Sammlerstücke aus. Die endgültigen Quartalsergebnisse will das Unternehmen am 8. September vorlegen.
(Bericht von Jaspreet Singh, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Philipp Krach. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)