21.08.26
09:28
Reuters
Frankfurt, 21. Aug (Reuters) - Die schwindende Hoffnung auf neue Friedensgespräche zwischen den USA und Iran hat die Gaspreise in Europa zum Wochenschluss weiter angeschoben. Sorge bereiteten auch die nur langsam steigenden Füllstände der europäischen Gasspeicher vor dem Winter. Der europäische Gas-Future(TRNLTTFMc1) zog um 1,6 Prozent auf 66,75 Euro je Megawattstunde an und markierte damit ein frisches Fünf-Monats-Hoch. Auf Wochensicht hat er um fast zehn Prozent zugelegt.
Laut Daten von Gas Infrastructure Europe sind die europäischen Gasspeicher derzeit zu 61,82 Prozent gefüllt. Das Zeitfenster zur Normalisierung der Lagerbestände vor der Heizperiode sei fast geschlossen, ein angespannter Winterbeginn sei nun praktisch besiegelt, erläuterten die Analysten von Morgan Stanley. Dies dürfte die Preise im zweiten Halbjahr vermutlich stützen, selbst wenn sich der Nahostkonflikt wieder entspanne.
In dieser Woche ist ein vorläufiges Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran ausgelaufen, ohne dass eine der beiden Seiten Anstrengungen unternommen hätte, die Gespräche wieder aufzunehmen. Die Fronten scheinen verhärtet. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt mit einer Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran gedroht. Der Schiffsverkehr durch die wichtige Straße von Hormus, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten LNG transportiert wird, ist seit Beginn des Konflikts Ende Februar stark eingeschränkt.
(Bericht von: Susanna Twidale, Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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Frankfurt, 21. Aug (Reuters) - Die schwindende Hoffnung auf neue Friedensgespräche zwischen den USA und Iran hat die Gaspreise in Europa zum Wochenschluss weiter angeschoben. Sorge bereiteten auch die nur langsam steigenden Füllstände der europäischen Gasspeicher vor dem Winter. Der europäische Gas-Future(TRNLTTFMc1) zog um 1,6 Prozent auf 66,75 Euro je Megawattstunde an und markierte damit ein frisches Fünf-Monats-Hoch. Auf Wochensicht hat er um fast zehn Prozent zugelegt.
Laut Daten von Gas Infrastructure Europe sind die europäischen Gasspeicher derzeit zu 61,82 Prozent gefüllt. Das Zeitfenster zur Normalisierung der Lagerbestände vor der Heizperiode sei fast geschlossen, ein angespannter Winterbeginn sei nun praktisch besiegelt, erläuterten die Analysten von Morgan Stanley. Dies dürfte die Preise im zweiten Halbjahr vermutlich stützen, selbst wenn sich der Nahostkonflikt wieder entspanne.
In dieser Woche ist ein vorläufiges Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran ausgelaufen, ohne dass eine der beiden Seiten Anstrengungen unternommen hätte, die Gespräche wieder aufzunehmen. Die Fronten scheinen verhärtet. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt mit einer Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran gedroht. Der Schiffsverkehr durch die wichtige Straße von Hormus, durch die normalerweise etwa ein Fünftel des weltweiten LNG transportiert wird, ist seit Beginn des Konflikts Ende Februar stark eingeschränkt.
(Bericht von: Susanna Twidale, Daniela Pegna, redigiert von Ralf Banser. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: