20.08.26
12:32
Reuters
Frankfurt, 20. Aug (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.15 Uhr - Der US-Halbleiterkonzern Wolfspeed(WOLF.N) vergrault die Anleger mit roten Zahlen und Umsatzverlusten. Die Aktien des Herstellers von Siliziumkarbid-Chips fallen im vorbörslichen US-Handel um mehr als zwölf Prozent. Im Sog dessen verlieren auch europäische Chipaktien: Papiere von Infineon(IFXGn.DE) sinken um ein Prozent, STMicroelectronics(STMPA.PA) geben 1,8 Prozent nach. Der Umsatz von Wolfspeed brach im vierten Quartal im Jahresvergleich um 24,1 Prozent ein. Zugleich fiel ein Verlust je Aktie von 2,81 Dollar an.
11.35 Uhr - Die Ölpreise beschleunigen ihre Aufwärtsfahrt: Das Nordseeöl Brent(LCOc1) verteuert sich um bis zu 2,6 Prozent auf 94,04 Dollar je Fass und erreicht damit den höchsten Stand seit knapp vier Wochen. Der Preis für US-Öl WTI(CLc1) steigt um 2,5 Prozent auf 87,95 Dollar je Fass. "Die Spannungen im Nahen Osten bleiben hoch, was die Gefahr weiterer Versorgungsengpässe birgt", sagte UBS-Analyst Giovanni Staunovo. Geringere Exporte aus der Region dürften die angespannte Lage auf dem Ölmarkt weiter verschärfen.
09.45 Uhr - Sartorius(SATG_p.DE) stehen bei den Anlegern hoch im Kurs. Die Aktien des Labor- und Pharmazulieferers steigen in der Spitze um knapp sechs Prozent und sind der mit Abstand stärkste MDax(.MDAXI)-Wert. Ein Händler verweist auf eine Kaufempfehlung der UBS.
07.25 Uhr - Angesichts der festgefahrenen Situation im Nahen Osten bleiben die Ölpreise auf einem erhöhten Niveau. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verteuern sich in der Spitze um 0,8 beziehungsweise 0,4 Prozent auf 92,33 und 86,16 Dollar je Fass. Anleger fürchten, dass die Pattsituation im Krieg zwischen den USA und dem Iran die Lieferungen aus der wichtigen Förderregion langfristig beeinträchtigen und das weltweite Angebot verknappen wird. In den vergangenen zwei Wochen haben die Ölpreise um rund 15 Prozent zugelegt. Der Ölmarkt dürfte seinen allmählichen Aufwärtstrend beibehalten, sagt Hiroyuki Kikukawa, Chefstratege von Nissan Securities Investment. Der Schiffsverkehr durch die für den Öltransport wichtige Straße von Hormus ist wegen des Konflikts zwischen den USA und dem Iran stark eingeschränkt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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