19.08.26
14:20
Reuters
Frankfurt, 19. Aug (Reuters) - Anleger an der Wall Street sind zur Wochenmitte auf der Hut geblieben. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte stand am Vormittag (Ortszeit) 0,2 Prozent im Plus bei 53.478 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) legte 0,3 Prozent auf 7716 Punkte zu, während der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) 0,3 Prozent auf 26.230 Punkte nachgab.
Die Ölpreise kletterten angesichts der weiter angespannten Lage im Nahen Osten auf ein Drei-Wochen-Hoch und schürten Inflationssorgen. Anleger warteten vor diesem Hintergrund angespannt auf Signale zur weiteren Zinsentwicklung in den USA. Das Protokoll der Juli-Sitzung der US-Notenbank, das im Laufe des Tages veröffentlicht wird, soll Aufschluss über die geldpolitischen Aussichten der Zentralbank geben. Auch der jüngste Ausverkauf am Anleihemarkt, der die Renditen weltweit auf die höchsten Stände seit mehreren Jahren getrieben hatte, beschäftigte die Investoren, obwohl die Verzinsung der US-Staatsanleihen wieder etwas nachgab.
Die höheren Kreditkosten setzten insbesondere den zinssensiblen Technologiewerten zu. Der Halbleiterindex(.SOX) setzte seine Talfahrt fort und verlor zwei Prozent. Gegen den Negativtrend legten die Aktien von Marvell Technology(MRVL.O) um sieben Prozent zu. Der Chiphersteller entwickelt laut einer Vereinbarung spezielle Chips für die Alphabet-Tochter Google(GOOGL.O) und räumt dem Internetkonzern dabei eine Option zum Kauf einer Beteiligung ein.
Erfolgreiche Studiendaten zu einem neuartigen Hautkrebs-Impfstoff katapultierten die Aktien der Biotechfirma Moderna(MRNA.O) nach oben. Der Kurs konnte sich mehr als verdoppeln und lag zuletzt 113 Prozent im Plus. Im Sog von Moderna griffen Anleger auch bei anderen Biotechfirmen zu: Die in den USA gelisteten Papiere der Mainzer BioNTech(BNTX.O) stiegen um 19 Prozent, Novavax(NVAX.O) gewannen 6,5 Prozent.
(Bericht von Avinash P und Purvi Agarwal, Anika Ross Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Frankfurt, 19. Aug (Reuters) - Anleger an der Wall Street sind zur Wochenmitte auf der Hut geblieben. Der Dow-Jones-Index(.DJI) der Standardwerte stand am Vormittag (Ortszeit) 0,2 Prozent im Plus bei 53.478 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500(.SPX) legte 0,3 Prozent auf 7716 Punkte zu, während der Index der Technologiebörse Nasdaq(.IXIC) 0,3 Prozent auf 26.230 Punkte nachgab.
Die Ölpreise kletterten angesichts der weiter angespannten Lage im Nahen Osten auf ein Drei-Wochen-Hoch und schürten Inflationssorgen. Anleger warteten vor diesem Hintergrund angespannt auf Signale zur weiteren Zinsentwicklung in den USA. Das Protokoll der Juli-Sitzung der US-Notenbank, das im Laufe des Tages veröffentlicht wird, soll Aufschluss über die geldpolitischen Aussichten der Zentralbank geben. Auch der jüngste Ausverkauf am Anleihemarkt, der die Renditen weltweit auf die höchsten Stände seit mehreren Jahren getrieben hatte, beschäftigte die Investoren, obwohl die Verzinsung der US-Staatsanleihen wieder etwas nachgab.
Die höheren Kreditkosten setzten insbesondere den zinssensiblen Technologiewerten zu. Der Halbleiterindex(.SOX) setzte seine Talfahrt fort und verlor zwei Prozent. Gegen den Negativtrend legten die Aktien von Marvell Technology(MRVL.O) um sieben Prozent zu. Der Chiphersteller entwickelt laut einer Vereinbarung spezielle Chips für die Alphabet-Tochter Google(GOOGL.O) und räumt dem Internetkonzern dabei eine Option zum Kauf einer Beteiligung ein.
Erfolgreiche Studiendaten zu einem neuartigen Hautkrebs-Impfstoff katapultierten die Aktien der Biotechfirma Moderna(MRNA.O) nach oben. Der Kurs konnte sich mehr als verdoppeln und lag zuletzt 113 Prozent im Plus. Im Sog von Moderna griffen Anleger auch bei anderen Biotechfirmen zu: Die in den USA gelisteten Papiere der Mainzer BioNTech(BNTX.O) stiegen um 19 Prozent, Novavax(NVAX.O) gewannen 6,5 Prozent.
(Bericht von Avinash P und Purvi Agarwal, Anika Ross Redigiert von Scot W. Stevenson Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)