19.08.26
12:04
Reuters
Frankfurt, 19. Aug (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
14.00 Uhr - Trotz starker Quartalszahlen und einer angehobenen Jahresprognose machen Anleger bei Target(TGT.N) Kasse. Die Titel des US-Einzelhändlers geben im vorbörslichen Handel 1,5 Prozent nach. Die flächenbereinigten Umsätze von Target im zweiten Quartal stiegen um 3,8 Prozent und übertrafen damit die Schätzungen von 2,5 Prozent. Der bereinigte Gewinn von 4,11 Dollar je Aktie lag ebenfalls deutlich über den Erwartungen von 2,33 Dollar. "Target hat ein starkes Quartal vorgelegt, aber die Messlatte lag hoch", sagte Analyst Steven Shemesh von der Royal Bank of Canada. Bis zum Handelsschluss am Dienstag hatte die Aktie seit Jahresbeginn um mehr als die Hälfte zugelegt. Der Konzern unter dem neuen Vorstandschef Michael Fiddelke versucht, mit Preissenkungen und einem aufgefrischten Sortiment bei den Kunden zu punkten. Für das Gesamtjahr rechnet Target mittlerweile mit einem Umsatzwachstum von rund fünf Prozent, nach zuvor vier Prozent. Angehoben wurde auch die Prognose für den Jahresgewinn.
13.40 Uhr - Der US-Kosmetikkonzern Estee Lauder(EL.N) hat mit einem optimistischen Geschäftsausblick die Anleger überzeugt. Die Aktien des Eigentümers von Marken wie Clinique und M.A.C. legten im vorbörslichen Handel an der Wall Street um fast sieben Prozent zu. Estee Lauder rechnet nach einem starken Quartal mit einem bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 3,10 und 3,35 Dollar für das Geschäftsjahr 2027. Der Mittelwert der Spanne liegt über den Analystenschätzungen von 3,18 Dollar, wie aus LSEG-Daten hervorgeht. Das Unternehmen setzt auf eine anhaltende Nachfrage nach teureren Düften sowie eine starke Entwicklung im Schlüsselmarkt China.
13.00 Uhr - Die Renditen an den Anleihemärkten ziehen angesichts steigender Ölpreise wieder deutlicher an. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe(DE10YT=RR) erreicht mit 3,275 Prozent ein neues 15-Jahres-Hoch, das französische Pendant (FR10YT=RR) klettert mit 4,134 Prozent auf den höchsten Stand seit 2008. Die Renditen zehnjähriger italienischer Anleihen (IT10YT=RR) steigen auf 4,104 Prozent und sind so hoch wie seit März nicht mehr. "Anleger sind sehr besorgt über die Schuldentragfähigkeit von Staaten rund um den Globus, insbesondere in den Industrieländern", sagte Michael Weidner, Co-Leiter des Bereichs Global Fixed Income bei Lazard Asset Management. Hinzu kommen Zweifel an einer Lösung im Iran-Krieg, der die Ölpreise nach oben treibt. Der Preis für die Nordseesorte Brent steigt um 1,5 Prozent auf 92,38 Dollar je Barrel und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Juli.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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