14.08.26
05:56
Reuters
Frankfurt, 14. Aug (Reuters) - Die US-Androhung einer unbefristeten Seeblockade gegen den Iran hat zum Wochenschluss für Nervosität am Ölmarkt gesorgt. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) zogen um jeweils ein halbes Prozent auf 87,49 beziehungsweise 81,75 Dollar je Fass an. Auf Wochensicht verteuerte sich Öl um gut vier Prozent. Das breitere geopolitische Umfeld verhindere einen stärkeren Preisrückgang, sagte Susan Bell, Senior Vice President für Ölrohstoffmärkte bei Rystad Energy. Am Donnerstag warnten die Vereinigten Staaten, dass sie die Seeblockade gegen den Iran auf unbestimmte Zeit aufrechterhalten und den wirtschaftlichen Druck auf Teheran erhöhen könnten, da die Waffenstillstandsgespräche ins Stocken geraten sind.
Gestritten wird zwischen den USA und dem Iran vor allem um die Kontrolle der wichtigen Wasserstraße von Hormus. Seit Beginn des Krieges durch US-israelische Angriffe auf den Iran am 28. Februar ist die Meerenge weitgehend gesperrt. Zuvor war ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgaslieferungen durch die Straße von Hormus transportiert worden.
(Bericht von: Mohi Narayan, Daniela Pegna; redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging:
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Frankfurt, 14. Aug (Reuters) - Die US-Androhung einer unbefristeten Seeblockade gegen den Iran hat zum Wochenschluss für Nervosität am Ölmarkt gesorgt. Das Nordseeöl Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) zogen um jeweils ein halbes Prozent auf 87,49 beziehungsweise 81,75 Dollar je Fass an. Auf Wochensicht verteuerte sich Öl um gut vier Prozent. Das breitere geopolitische Umfeld verhindere einen stärkeren Preisrückgang, sagte Susan Bell, Senior Vice President für Ölrohstoffmärkte bei Rystad Energy. Am Donnerstag warnten die Vereinigten Staaten, dass sie die Seeblockade gegen den Iran auf unbestimmte Zeit aufrechterhalten und den wirtschaftlichen Druck auf Teheran erhöhen könnten, da die Waffenstillstandsgespräche ins Stocken geraten sind.
Gestritten wird zwischen den USA und dem Iran vor allem um die Kontrolle der wichtigen Wasserstraße von Hormus. Seit Beginn des Krieges durch US-israelische Angriffe auf den Iran am 28. Februar ist die Meerenge weitgehend gesperrt. Zuvor war ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssigerdgaslieferungen durch die Straße von Hormus transportiert worden.
(Bericht von: Mohi Narayan, Daniela Pegna; redigiert von Sabine Ehrhardt. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).) ((daniela.pegna@thomsonreuters.com; Reuters Messaging: