13.08.26
12:00
Reuters
Frankfurt, 13. Aug (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
13.30 Uhr - Anleger sind mit dem Umsatzwachstum des KI-Chipentwicklers Cerebras(CBRS.O) unzufrieden: Die Aktien brechen im vorbörslichen US-Handel um mehr als 17 Prozent ein. Der Erlös stieg im Quartal zwar auf rund 180 Millionen Dollar, Analysten hatten jedoch LSEG-Daten zufolge mit rund 194 Millionen Dollar gerechnet. Zudem sank die bereinigte Bruttomarge auf 40,6 Prozent von 46,5 Prozent im Vorquartal.
11.05 Uhr - Quartalszahlen über den Markterwartungen lassen die Aktien des dänischen Schmuckunternehmens Pandora(PNDORA.CO) glänzen. Die Titel steigen um rund vier Prozent. Die Ebit-Marge von 20,3 Prozent im zweiten Quartal übertraf die Konsensprognose von 15,3 Prozent deutlich. Die Ergebnisse erfüllten die bereits hohen Erwartungen, heißt es in einer Mitteilung von Jefferies. Laut Pandora-Chefin Berta de Pablos-Barbier treibt die neue Schmuckkollektion das Wachstum an.
10.44 Uhr - Die Anhebung der Umsatzprognose lässt Anleger bei Adyen(ADYEN.AS) zugreifen. Die Aktien des niederländischen Fintech-Unternehmens klettern in der Spitze um fast 13 Prozent. Adyen erhöhte seine jährliche Prognose für das Nettoumsatzwachstum im Jahr 2026 auf 21 bis 23 Prozent nach zuvor 20 bis 22 Prozent. Die Erlöse im ersten Halbjahr lagen bei 1,30 Milliarden Euro und damit knapp über der Visible Alpha-Konsensprognose von 1,29 Milliarden Euro. KBC Securities zufolge bezeichnete die Ergebnisse als solide. Adyen wickelt Zahlungen für Kunden wie Spotify und Microsoft ab.
10.15 Uhr - Nach anfänglichen Verlusten haben sich die Aktien von ThyssenKrupp(TKAG.DE) am Donnerstag ins Plus vorgearbeitet. Die Titel des Industriekonzerns steigen im MDax(.MDAXI) um 1,2 Prozent. Gestartet waren sie bis zu 3,5 Prozent schwächer. Die Zahlen zum dritten Quartal seien gemischt ausgefallen, sagt ein Händler. Mit 8,79 Milliarden Euro lagen die Umsätze über den Erwartungen. Der bereinigte operative Gewinn stieg im dritten Quartal um 18 Prozent auf 183 Millionen Euro - Analysten hatten im Schnitt mit 207 Millionen Euro gerechnet. Das Unternehmen hob die untere Grenze seiner Gewinnprognose für 2026 an.
09.46 Uhr - Nach einem Nettoverlust von 5,3 Millionen Euro im ersten Halbjahr gehen die Aktien von Energiekontor(EKTG.DE) auf Talfahrt. Die Titel des Wind- und Solarparkentwicklers fallen in der Spitze um 7,4 Prozent und gehören zu den schwächsten SDax(.SDAXI)-Werten. Hohe Bautätigkeit und gestiegene Materialkosten belasteten das Ergebnis. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent auf 99,9 Millionen Euro.
9.30 Uhr - Nach der Vorlage endgültiger Halbjahreszahlen geben die Aktien von Evotec(EVTG.DE) nach. Die Papiere des Hamburger Biotechunternehmens fallen um rund ein Prozent auf 3,81 Euro und gehören damit zu den größten Verlierern im Nebenwerteindex SDax. Evotec bestätigt die Mitte Juli veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse sowie die damals gekappte Jahresprognose. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern weiterhin mit einem Umsatz von 570 bis 610 Millionen Euro und einem operativen Verlust zwischen 70 und 105 Millionen. Als Grund für die Entwicklung nennt Evotec verzögerte Meilensteinzahlungen und später als geplante Abschlüsse neuer Partnerschaften. Das Unternehmen überprüft nun auch seine mittelfristigen Finanzziele.
07.53 Uhr - Nach einer Herunterstufung geht es für die Aktien von Lanxess(LXSG.DE) bergab. Die Titel des Spezialchemiekonzerns fallen im frühen Frankfurter Handel um mehr als drei Prozent und zählen damit zu den schwächsten MDax(.MDAXI)-Werten. Die Analysten von Berenberg setzen Lanxess auf "Sell" von "Hold". Sie sehen nicht viele Wachstumsmöglichkeiten. Ein KI-Modell deute daraufhin, dass Lanxess im aktuellen Wirtschaftsumfeld eher schlechtere Chancen habe, heißt es in der Kurzstudie.
07.14 Uhr - Spekulationen auf eine schwächere Nachfrage setzen dem Ölpreis am Donnerstag zu. Die Nordseesorte Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verlieren in der Spitze gut eineinhalb Prozent auf 87,67 beziehungsweise 81,90 Dollar je Fass. Die US-Rohölvorräte sind zuletzt überraschend angestiegen und die OPEC sowie die Internationale Energieagentur haben ihre Verbrauchsprognosen in diesem Jahr gesenkt. Einen allzu deutlichen Preisrückgang erwarten Experten wegen der festgefahrenen Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA allerdings nicht. Knackpunkt ist vor allem die Straße von Hormus. Die Meerenge, durch die vor dem Iran-Krieg ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen transportiert wurden, ist seit Monaten weitgehend gesperrt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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