13.08.26
07:34
Reuters
Frankfurt, 13. Aug (Reuters) - Es folgt der Börsen-Ticker zu wichtigen Kursbewegungen an den internationalen Finanzmärkten und ihren Ursachen:
9.30 Uhr - Nach der Vorlage endgültiger Halbjahreszahlen geben die Aktien von Evotec(EVTG.DE) nach. Die Papiere des Hamburger Biotechunternehmens fallen um rund ein Prozent auf 3,81 Euro und gehören damit zu den größten Verlierern im Nebenwerteindex SDax. Evotec bestätigt die Mitte Juli veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse sowie die damals gekappte Jahresprognose. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern weiterhin mit einem Umsatz von 570 bis 610 Millionen Euro und einem operativen Verlust zwischen 70 und 105 Millionen. Als Grund für die Entwicklung nennt Evotec verzögerte Meilensteinzahlungen und später als geplante Abschlüsse neuer Partnerschaften. Das Unternehmen überprüft nun auch seine mittelfristigen Finanzziele.
07.53 Uhr - Nach einer Herunterstufung geht es für die Aktien von Lanxess(LXSG.DE) bergab. Die Titel des Spezialchemiekonzerns fallen im frühen Frankfurter Handel um mehr als drei Prozent und zählen damit zu den schwächsten MDax(.MDAXI)-Werten. Die Analysten von Berenberg setzen Lanxess auf "Sell" von "Hold". Sie sehen nicht viele Wachstumsmöglichkeiten. Ein KI-Modell deute daraufhin, dass Lanxess im aktuellen Wirtschaftsumfeld eher schlechtere Chancen habe, heißt es in der Kurzstudie.
07.14 Uhr - Spekulationen auf eine schwächere Nachfrage setzen dem Ölpreis am Donnerstag zu. Die Nordseesorte Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verlieren in der Spitze gut eineinhalb Prozent auf 87,67 beziehungsweise 81,90 Dollar je Fass. Die US-Rohölvorräte sind zuletzt überraschend angestiegen und die OPEC sowie die Internationale Energieagentur haben ihre Verbrauchsprognosen in diesem Jahr gesenkt. Einen allzu deutlichen Preisrückgang erwarten Experten wegen der festgefahrenen Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA allerdings nicht. Knackpunkt ist vor allem die Straße von Hormus. Die Meerenge, durch die vor dem Iran-Krieg ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen transportiert wurden, ist seit Monaten weitgehend gesperrt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Reuters
9.30 Uhr - Nach der Vorlage endgültiger Halbjahreszahlen geben die Aktien von Evotec(EVTG.DE) nach. Die Papiere des Hamburger Biotechunternehmens fallen um rund ein Prozent auf 3,81 Euro und gehören damit zu den größten Verlierern im Nebenwerteindex SDax. Evotec bestätigt die Mitte Juli veröffentlichten vorläufigen Ergebnisse sowie die damals gekappte Jahresprognose. Für das Gesamtjahr rechnet der Konzern weiterhin mit einem Umsatz von 570 bis 610 Millionen Euro und einem operativen Verlust zwischen 70 und 105 Millionen. Als Grund für die Entwicklung nennt Evotec verzögerte Meilensteinzahlungen und später als geplante Abschlüsse neuer Partnerschaften. Das Unternehmen überprüft nun auch seine mittelfristigen Finanzziele.
07.53 Uhr - Nach einer Herunterstufung geht es für die Aktien von Lanxess(LXSG.DE) bergab. Die Titel des Spezialchemiekonzerns fallen im frühen Frankfurter Handel um mehr als drei Prozent und zählen damit zu den schwächsten MDax(.MDAXI)-Werten. Die Analysten von Berenberg setzen Lanxess auf "Sell" von "Hold". Sie sehen nicht viele Wachstumsmöglichkeiten. Ein KI-Modell deute daraufhin, dass Lanxess im aktuellen Wirtschaftsumfeld eher schlechtere Chancen habe, heißt es in der Kurzstudie.
07.14 Uhr - Spekulationen auf eine schwächere Nachfrage setzen dem Ölpreis am Donnerstag zu. Die Nordseesorte Brent(LCOc1) und das US-Öl WTI(CLc1) verlieren in der Spitze gut eineinhalb Prozent auf 87,67 beziehungsweise 81,90 Dollar je Fass. Die US-Rohölvorräte sind zuletzt überraschend angestiegen und die OPEC sowie die Internationale Energieagentur haben ihre Verbrauchsprognosen in diesem Jahr gesenkt. Einen allzu deutlichen Preisrückgang erwarten Experten wegen der festgefahrenen Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA allerdings nicht. Knackpunkt ist vor allem die Straße von Hormus. Die Meerenge, durch die vor dem Iran-Krieg ein Fünftel der weltweiten Öl- und Flüssiggaslieferungen transportiert wurden, ist seit Monaten weitgehend gesperrt.
(Zusammengestellt vom Reuters Marktteam. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)