12.08.26
07:08
Reuters
Frankfurt/Tokio, 12. Aug (Reuters) - Eine Erholung bei Technologiewerten hat den asiatischen Aktienmärkten am Mittwoch Auftrieb gegeben. Sorgen über die Lage im Nahen Osten und die Spannung vor der Veröffentlichung des US-Inflationsberichts für Juli grenzten jedoch die Gewinne ein. In Japan legten der Leitindex Nikkei(.N225) und der breiter gefasste Topix(.TOPX) um jeweils rund ein Prozent zu. Die Börsen in China(.SSEC)(.CSI300) stiegen um je rund ein halbes Prozent. Der technologielastige südkoreanische Kospi-Index(.KS11) kletterte um rund vier Prozent.
"Die Stimmung im Technologiesektor stabilisiert sich, da ein Großteil des jüngsten Pessimismus eingepreist zu sein scheint", schrieben die Analysten von UBS. Branchenriesen wie Furukawa(5801.T) und Kioxia(285A.T) in Japan sowie SK Hynix(000660.KS) in Südkorea legten um knapp vier bis fast sieben Prozent zu. "Die Belastungsfaktoren für den Markt haben sich im Vergleich zum Juli abgeschwächt, obwohl es weiterhin Unsicherheiten gibt - darunter Risiken im Zusammenhang mit der Bilanzsaison und der Geopolitik", warnten die Experten des Finanzdienstleisters China Dragon Securities.
Zur Wochenmitte hielten sich die Anleger vor der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten um 14.30 Uhr (MESZ) zurück. Zugleich blickten sie weiter auf die Situation im Nahen Osten. Für Nervosität sorgten erneute Angriffe auf die Schifffahrt durch die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen im Jemen. Die Ölpreise(LCOc1)(CLc1) verteuerten sich daraufhin um jeweils rund ein Prozent. "Dass entscheidende Nachrichten oder Fortschritte bei den Gesprächen ausbleiben und der Iran zugleich seinen Anspruch auf die Kontrolle der Straße von Hormus bekräftigt, birgt das Risiko weiter steigender Ölpreise", sagte Kyle Rodda, Chefanalyst bei Capital.com.
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Mittwoch | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | ||
| Topix(.TOPX) | 4.137,22 | +0,9% |
| Shanghai(.SSEC) | 3.945,44 | +0,3% |
| CSI300(.CSI300) | 4.688,41 | +0,5% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.412,79 | -0,9% |
| Kospi(.KS11) | 6.586,39 | +3,8% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1533 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3505 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 159,40 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8120 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7465 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.416,00 |
(Bericht von Sanne Schimanski. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
| 1 | Weitere Marktberichte unter Doppelklick [.CDE] [.FDE] [.NDE] [.TDE] | 1 |
12.08.26
07:08
Reuters
"Die Stimmung im Technologiesektor stabilisiert sich, da ein Großteil des jüngsten Pessimismus eingepreist zu sein scheint", schrieben die Analysten von UBS. Branchenriesen wie Furukawa(5801.T) und Kioxia(285A.T) in Japan sowie SK Hynix(000660.KS) in Südkorea legten um knapp vier bis fast sieben Prozent zu. "Die Belastungsfaktoren für den Markt haben sich im Vergleich zum Juli abgeschwächt, obwohl es weiterhin Unsicherheiten gibt - darunter Risiken im Zusammenhang mit der Bilanzsaison und der Geopolitik", warnten die Experten des Finanzdienstleisters China Dragon Securities.
Zur Wochenmitte hielten sich die Anleger vor der Veröffentlichung der US-Inflationsdaten um 14.30 Uhr (MESZ) zurück. Zugleich blickten sie weiter auf die Situation im Nahen Osten. Für Nervosität sorgten erneute Angriffe auf die Schifffahrt durch die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen im Jemen. Die Ölpreise(LCOc1)(CLc1) verteuerten sich daraufhin um jeweils rund ein Prozent. "Dass entscheidende Nachrichten oder Fortschritte bei den Gesprächen ausbleiben und der Iran zugleich seinen Anspruch auf die Kontrolle der Straße von Hormus bekräftigt, birgt das Risiko weiter steigender Ölpreise", sagte Kyle Rodda, Chefanalyst bei Capital.com.
Asiatische Aktienindizes am Mittwoch:
(Bericht von Sanne Schimanski. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)