11.08.26
07:33
Reuters
* Hoffnung auf Ende der Hormus-Blockade schwindet
* Chinas Börsen unter Druck
* Chiphersteller Samsung Electronics gefragt
Shanghai/Seoul, 11. Aug (Reuters) - Die schwindende Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran sowie die anhaltende Blockade der Straße von Hormus hat die Anleger an den asiatischen Börsen weiter in Atem gehalten. Die Ölpreise zogen erneut an, nachdem sie zum Wochenauftakt bereits um fünf Prozent zugelegt hatten. "Die Angriffe auf die Schifffahrt und die Ölinfrastruktur im Nahen Osten am Wochenende sowie die erneute Forderung Irans nach Zugeständnissen und die Ablehnung direkter Verhandlungen mit den USA erhöhten die Unsicherheit", konstatierten OCBC-Analysten.
In China gaben der Leitindex in Shanghai(.SSEC) und der Index der 300 wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen, der CSI300(.CSI300), am Dienstag jeweils leicht nach. In Hongkong(.HSI) verlor der Index rund ein Prozent. In Südkorea(.KS11) zog der Leitindex Kospi dagegen knapp ein Prozent an. In Japan blieb die Börse wegen eines Feiertags geschlossen.
Bei den Einzelwerten legten die Titel des südkoreanischen Chipherstellers Samsung Electronics(005930.KS) um vier Prozent zu. Südkoreas Exporte waren in den ersten zehn Tagen im August im Vergleich zum Vorjahr um gut 45 Prozent gestiegen, was auf eine robuste Nachfrage nach Chips zurückzuführen ist. "Die Exportdaten bestätigten die positive Gewinnentwicklung der Chiphersteller und dämpften die Sorgen über einen Preisgipfel bei Speicherchips etwas", sagte Lee Kyoung-min, Analyst bei Daishin Securities.
Der Handel mit gehebelten Einzelaktien-ETFs sei in Südkorea zurückgegangen, seit die Regierung zusätzliche Maßnahmen ergriffen habe, sagte der südkoreanische Finanzminister Koo Yun-cheol. Die Behörden würden alle möglichen politischen Maßnahmen ergreifen, um die Marktvolatilität zu reduzieren. Die starke Gewichtung von Chip-Aktien hatte zuletzt zu heftigen Kursausschlägen in Südkorea geführt
| Asiatische Aktienindizes am | Kurse um 08:00 | Veränderung in |
| Dienstag | Uhr | Prozent |
| Nikkei(.N225) | Kein Handel | |
| Topix(.TOPX) | Kein Handel | |
| Shanghai(.SSEC) | 3.953,50 | -0,3% |
| CSI300(.CSI300) | 4.689,36 | -0,3% |
| Hang Seng(.HSI) | 25.724,35 | -0,8% |
| Kospi(.KS11) | 6.355,06 | +0,9% |
----------
| Währungen | Kurse um 08:00 |
| Uhr | |
| Euro/Dollar(EUR=) | 1,1540 |
| Pfund/Dollar(GBP=) | 1,3511 |
| Dollar/Yen(JPY=) | 159,16 |
| Dollar/Franken(CHF=) | 0,8103 |
| Dollar/Yuan(CNY=) | 6,7448 |
| Dollar/Won(KRW=) | 1.414,40 |
(Bericht von Jihoon Lee, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Bode. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)
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11.08.26
07:33
Reuters
Shanghai/Seoul, 11. Aug (Reuters) - Die schwindende Hoffnung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran sowie die anhaltende Blockade der Straße von Hormus hat die Anleger an den asiatischen Börsen weiter in Atem gehalten. Die Ölpreise zogen erneut an, nachdem sie zum Wochenauftakt bereits um fünf Prozent zugelegt hatten. "Die Angriffe auf die Schifffahrt und die Ölinfrastruktur im Nahen Osten am Wochenende sowie die erneute Forderung Irans nach Zugeständnissen und die Ablehnung direkter Verhandlungen mit den USA erhöhten die Unsicherheit", konstatierten OCBC-Analysten.
In China gaben der Leitindex in Shanghai(.SSEC) und der Index der 300 wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen, der CSI300(.CSI300), am Dienstag jeweils leicht nach. In Hongkong(.HSI) verlor der Index rund ein Prozent. In Südkorea(.KS11) zog der Leitindex Kospi dagegen knapp ein Prozent an. In Japan blieb die Börse wegen eines Feiertags geschlossen.
Bei den Einzelwerten legten die Titel des südkoreanischen Chipherstellers Samsung Electronics(005930.KS) um vier Prozent zu. Südkoreas Exporte waren in den ersten zehn Tagen im August im Vergleich zum Vorjahr um gut 45 Prozent gestiegen, was auf eine robuste Nachfrage nach Chips zurückzuführen ist. "Die Exportdaten bestätigten die positive Gewinnentwicklung der Chiphersteller und dämpften die Sorgen über einen Preisgipfel bei Speicherchips etwas", sagte Lee Kyoung-min, Analyst bei Daishin Securities.
Der Handel mit gehebelten Einzelaktien-ETFs sei in Südkorea zurückgegangen, seit die Regierung zusätzliche Maßnahmen ergriffen habe, sagte der südkoreanische Finanzminister Koo Yun-cheol. Die Behörden würden alle möglichen politischen Maßnahmen ergreifen, um die Marktvolatilität zu reduzieren. Die starke Gewichtung von Chip-Aktien hatte zuletzt zu heftigen Kursausschlägen in Südkorea geführt
(Bericht von Jihoon Lee, geschrieben von Stefanie Geiger, redigiert von Ralf Bode. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte)