11.08.26
03:13
Reuters
Singapur, 11. Aug (Reuters) - Die festgefahrenen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben am Dienstag die Ölpreise in die Höhe getrieben und für eine uneinheitliche Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten gesorgt. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag als neue Bedingung für ein Friedensabkommen Reparationszahlungen des Irans gefordert. Dies erschwert die Bemühungen um eine Wiedereröffnung der wichtigen Schifffahrtsstraße von Hormus. "Wir befinden uns jetzt in einer Art Patt-Situation, in der es darum geht, wer zuerst nachgibt", sagte Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans .MIAPJ0000PUS tendierte seitwärts. Die Anleger blicken nun auf die am Mittwoch anstehenden US-Inflationsdaten. Ein unerwartet starker Anstieg könnte die Wetten auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im nächsten Monat neu entfachen.
Am Devisenmarkt gewann der Dollar geringfügig auf 159,29 Yen (JPY=) und legte leicht auf 6,7443 Yuan (CNY=) zu. Parallel dazu blieb der Euro (EUR=) fast unverändert bei 1,1541 Dollar. Das Pfund Sterling (GBP=) gab nach dem am Montag erreichten Monatshoch nach und notierte bei 1,3512 Dollar.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent auf 88,00 Dollar. Das US-Öl WTI stieg auf 82,45 Dollar. Beide Sorten erreichten damit den höchsten Stand seit dem 31. Juli. Der Goldpreis (XAU=) legte auf 4.409,81 Dollar je Feinunze zu.
An der Wall Street hatte sich der US-Standardwerteindex Dow Jones (.DJI) am Montag kaum verändert bei 53.975,98 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 (.SPX) notierte kaum verändert bei 7.753,11 Zählern, und der technologielastige Nasdaq (.IXIC) gab 0,3 Prozent auf 26.605,36 Stellen nach.
(Bericht von Rae Wee. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)
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Singapur, 11. Aug (Reuters) - Die festgefahrenen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben am Dienstag die Ölpreise in die Höhe getrieben und für eine uneinheitliche Stimmung an den asiatischen Aktienmärkten gesorgt. US-Präsident Donald Trump hatte am Montag als neue Bedingung für ein Friedensabkommen Reparationszahlungen des Irans gefordert. Dies erschwert die Bemühungen um eine Wiedereröffnung der wichtigen Schifffahrtsstraße von Hormus. "Wir befinden uns jetzt in einer Art Patt-Situation, in der es darum geht, wer zuerst nachgibt", sagte Tony Sycamore, Marktanalyst bei IG. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans .MIAPJ0000PUS tendierte seitwärts. Die Anleger blicken nun auf die am Mittwoch anstehenden US-Inflationsdaten. Ein unerwartet starker Anstieg könnte die Wetten auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank Fed im nächsten Monat neu entfachen.
Am Devisenmarkt gewann der Dollar geringfügig auf 159,29 Yen (JPY=) und legte leicht auf 6,7443 Yuan (CNY=) zu. Parallel dazu blieb der Euro (EUR=) fast unverändert bei 1,1541 Dollar. Das Pfund Sterling (GBP=) gab nach dem am Montag erreichten Monatshoch nach und notierte bei 1,3512 Dollar.
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent auf 88,00 Dollar. Das US-Öl WTI stieg auf 82,45 Dollar. Beide Sorten erreichten damit den höchsten Stand seit dem 31. Juli. Der Goldpreis (XAU=) legte auf 4.409,81 Dollar je Feinunze zu.
An der Wall Street hatte sich der US-Standardwerteindex Dow Jones (.DJI) am Montag kaum verändert bei 53.975,98 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 (.SPX) notierte kaum verändert bei 7.753,11 Zählern, und der technologielastige Nasdaq (.IXIC) gab 0,3 Prozent auf 26.605,36 Stellen nach.
(Bericht von Rae Wee. Geschrieben von Isabelle Noack. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)